Mobility as a Service Alliance

Mit Sitz in Brüssel formierte sich die MaaS Alliance, zu der nun auch ZF Friedrichshafen gehört.

Die Mobility as a Service Alliance hat sich gebildet, um moderne Transportgelegenheiten zu fördern und anzubieten. Derart will man auch neue Geschäftsmodelle aufbauen und eine Alternative zum Privatauto darstellen. MaaS soll bei gleichbleibender Bequemlichkeit nachhaltigen Verkehr fördern.

ZF People Mover

ZF People Mover. Quelle ZF

Bisher hat das Konsortium 56 Mitglieder. Dazu zählen beispielsweise die Allianz-Versicherung, Alstom, Contra Costa Transport Authority, das niederländische Verkehrsministerium, Ertico, das finnische Verkehrsministerium, die Hamburger Hochbahn, LG CNS, die Stadt Mailand, Moovel, PTV Gruppe, Siemens, Sony, Transdev, Uber, Via und seit Neuestem auf ZF Friedrichshafen. ZF ist dabei der erste Zulieferer, der sich an der Allianz beteiligt.

Das erklärte Ziel der Allianz ist es auch, sich für eine einheitliche rechtliche Rahmenbedingung für Mobilitätsdienste einzusetzen. Zu den MaaS-Angeboten kann man den ÖPNV, die Taxis, das Sharing-Segment und nicht zuletzt auch das Autonome und Vernetzte Fahren zählen.

In letzterem Segment bietet ZF nicht nur die Sensorik, Software und Recheneinheiten, sondern auch Komplettkonzepte wie den Mover. ZFs Engagement zeigt sich auch darin, dass der Zulieferer bei dem Mobilitätsanbieter 2getthere eingestiegen ist.

Homepage des Konsortiums

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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