Kalifornien: Regelungen für leicht Nutzfahrzeuge

Das DMV Kalifornien hat Regelungen für die Automatisierung von leichten Nutzfahrzeugen vorgeschlagen.

Die Verkehrsbehörde in Kalifornien, DMV, hat bereits weitreichende Testmöglichkeiten für das Autonome Fahren eingeführt. Dennoch ist man mit seinen Vorschriften recht streng, wie es die NHTSA einmal kommentierte. Derart testen einige Unternehmen aus dem Silicon Valley, wie die Google-Schwester, Waymo in Arizona, wo die Regelungen weniger strikt sind.

Nuro-Kroger-Kooperation.

Nuro-Kroger-Kooperation. Quelle: Nuro

Aber Kalifornien gehörte mit zu den ersten US-Bundesstaaten, in denen die Entwicklungen getestet werden durften. Inzwischen ist es sogar erlaubt, Tests per Fernsteuerung vorzunehmen, und man darf Robotertaxis mit Passagieren testen – diese müssen allerdings kostenlos angeboten werden. Daher startete der erste kommerzielle Robotertaxidienst, Waymo One, im Nachbarstaat Arizona.

Im neuerlichen Vorgehen der kalifornischen Verkehrsbehörde geht es um die Automatisierung von leichten Nutzfahrzeugen, wie Lieferwagen. Diese dürfen auf den Straßen von Kalifornien getestet oder sogar eingesetzt werden. Bis zum 27. Mai dürfen sich alle zu dem Gesetzentwurf äußern, der dann noch überarbeitet und schließlich zum Gesetz wird.

Dann dürfen Lieferfahrzeuge mit einer Genehmigung von selbst fahren. Jedoch dürfen die Lieferkosten Autonomer Lieferwagen nicht berechnet werden. Zudem dürfen die Fahrzeuge für eine solche Lizenz nicht mehr als 10.001 Pfund (entspricht rund 4.500 Kilogramm) wiegen.

Derzeit verfügen 62 Unternehmen im US-Bundesstaat Kalifornien über eine Lizenz zum Testen Autonomer Fahrzeuge im öffentlichen Straßenverkehr. Die Nutzung Autonomer Lieferwagen betrifft vor allem das Geschäft mit der Lieferung von Lebensmitteln. Derart haben sich Nuro und Kroger oder Cruise Automation mit DoorDash zusammengetan. Auch die Einzelhandelskette Walmart und auch der Pizza-Dienst Domino’s Pizza haben dafür bereits Partner eingespannt.

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