ZF coPILOT mit Nvidia

Die beiden Unternehmen ZF Friedrichshafen und Nvidia haben ein Level-2-System mit Namen ZF coPILOT entwickelt.

Schon zur letzten CES in Las Vegas stellten die beiden Kooperationspartner eine Entwicklung vor: den derzeit schnellsten Computer für Autos. Nun hat man ein System entwickelt, das Autos auf Level 2 der Automatisierungsskala fahren lässt: ZF coPILOT.

ZF-coPILOT-Demonstrationswagen

ZF coPILOT: Das integrierte und intuitiv zu bedienende ADAS-System der nächsten Generation übernimmt diverse Fahrmanöver und hebt teilautomatisiertes Fahren damit auf eine neue Stufe. Quelle: ZF

Das ZF coPILOT System haben ZF und Nvidia auf der Automobilausstellung Auto Shanghai vorgestellt. Das System soll die Verkehrssicherheit und den Komfort durch Level-2-Features steigern. Es umfasst eine Künstliche Intelligenz sowie ein Sensor-Paket, womit das Auto in die Lage versetzt wird, gewisse Fahrmanöver selbstständig auszuüben.

Zur Sensorausstattung gehören fünf Radarsysteme zu allen Seiten und acht Kameras. Eine der Kameras überwacht die Person hinter dem Steuer. Die Auswertung erfolgt über die Künstliche Intelligenz mit der Rechenleistung des ZF ProAI der zweiten Generation.

Die Bedienung kann über die Sprache erfolgen, außerdem verfolgt die Künstliche Intelligenz die Fahrt auch selbst. Dabei überwacht es die Fahrenden und die Fahrweise. Die Rechenkapazität stellt der ZF ProAI und man bedient sich der Nvidia DRIVE Plattform.

Das System ZF coPILOT ist für die Autobahnfahrten ausgelegt, wobei die Systeme Cruise Control und die aktive Lenkunterstützung mit dem Spurhalteassistenten kombiniert werden. Derart ist das Fahrzeug mit ZF coPILOT sogar in der Lage, andere Fahrzeuge zu überholen und wieder auf die Spur einzulenken. Außerdem kann das System von selbst auf die Autobahn auf- und von der Autobahn abfahren. Sollte eine Gefahr drohen, kann das System eingreifen.

Abseits der Autobahn kann das System ebenfalls zur Verkehrssicherheit beitragen, in dem es Passanten, Gegenverkehr und Kreuzungen erkennt. Wenn die Fahrenden abgelenkt oder müde sind, warnt das System. Fährt man gewisse Strecken des Öfteren, wird das erkannt und erlaubt die Streckennavigation per Sprache zu aktivieren.

Diese Entwicklung ist aber mit Tesla-Fahrzeugen bereits auf dem Markt. Es werden gerade zudem weiterführende Funktionen herausgebracht.

Ab 2021 soll der ZK coPILOT als serielle Fertigung auf den Markt kommen. Dabei ist es problemlos möglich, das System zu aktualisieren und höhere Automatisierungsstufen zu erreichen.

Pressemitteilung

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