Hyundai & Baidu verstärken Zusammenarbeit

Der südkoreanische Fahrzeughersteller und die chinesische Suchmaschine Baidu bekräftigen ihre Partnerschaft zur Vernetzung der Fahrzeuge.

Baidu ähnelt in vielen Belangen Google – man startete als Suchmaschine und arbeitet nun am Autonomen Fahren. Dafür hat Baidu die Entwicklungsplattform Apollo entwickelt und darum hat sich eine Reihe von Partnern versammelt – 118 an der Zahl.

Kia mit Xiaodu OS

Kia mit Xiaodu OS. Quelle: Kia

Auch Hyundai hat schon einige Kooperationen in diesem Bereich geschlossen, darunter auch mit chinesischen Firmen für die Künstliche Intelligenz oder mit BMW für die Entwicklung des Autonomen Fahrens. BMW und Baidu arbeiten nun auch wieder zusammen und so schließt sich der Kreis wohl.

In der Frage der Vernetzung setzt Hyundai schon seit Jahren auf Baidu. So arbeitet man bereits seit 2015 zusammen, wobei es vor allem um die Integration von CarLife ging. Seit letztem Monat ist Hyundai auch an Apollo beteiligt. Die neuerliche Absichtserklärung soll helfen, die Entwicklung des Vernetzten Fahrens zu beschleunigen und die nächste Generation vernetzter Fahrzeuge zu etablieren.

Gemeinsam wollen die beiden Firmen einen Vernetzungsservice anbieten, der auch Inhalte ins Auto bringen soll. Dabei handelt es sich beispielsweise um Informationen zum Echtzeit-Verkehrsgeschehen oder bezüglich der Navigationsziele. Derart beinhaltet die Vereinbarung Synergien im Bereich von Big Data, Kartenmaterial, Künstlicher Intelligenz und Anwendungen im Infotainmentsystem. Damit wappnet man sich für den chinesischen Markt.

Die Absichtserklärung umfasst ebenso die serienmäßige Integration des Xiaodu In-Car Betriebssystem (Operating System OS). Das soll die Nutzung von Künstlicher Intelligenz im Internet of Vehicles (IoV) vorantreiben. Das Betriebssystem ist eine offene Plattform, die aus vier Komponenten besteht: Armaturenbrett, Smart-Rückspiegel, Infotainment und einem fahrzeuginternen Assistenten.

Dieser verfügt über eine Reihe von Emotionen um mit den Fahrenden zu interagieren. Der Roboterassistent reagiert auf Sprachbefehle der Insassen. So kann man darüber die Navigation, die Lüftung, die Medien oder die Türen bedienen. Xiaodu warnt Fahrende zudem vor Müdigkeit. Er sitzt oberhalb des Infotainmentsystems und zeigt sich auf einem Display mit Augensymbolen.

In die Kooperation bringt Baidu seine Spracherkennung und Hyundai seine Geräuschunterdrückungstechnologie, womit Umgebungsgeräusche herausgefiltert werden können, mit. Auch das Hyundai Datenzentrum in China wird in die Kooperation eingeschlossen.

Des Weiteren wird das Smart-Home in die Fahrzeuge integriert. So will man sich an die Spitze in puncto IoT (Internet of Things) setzen und alles vernetzbare kombinieren. Aber vor allem will man in der Fahrzeugvernetzung eine Führungsrolle übernehmen.

Mitteilung (englisch)

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