Hyundai: KI-Hilfe aus China

Hyundai und Kia holen sich Hilfe für u.a. die Künstliche Intelligenz aus China.

Die beiden südkoreanischen Herstellen verstärken die Zusammenarbeit mit chinesischen IT-Firmen, um sich für die zukünftige Mobilität zu wappnen.

Hyundai Level 4 Testfahrzeug Korea

Hyundai Level 4 Testfahrzeug Korea. Quelle: Hyundai

So hat Hyundai nun eine Kooperation mit dem chinesischen Startup DeepGrint vereinbart, was Teil der Strategie “Open Innovation” sei. Dabei handelt es sich um eine Innovationsoffensive, die man auch mit Hilfe von Startups erreichen möchte. Derart hat man bisher drei Innovationszentren eröffnet – in Seoul, Tel Aviv und im Silicon Valley.

Außerdem hat man in das American Center for Mobility (ACM) investiert und gehört dort zum Vorstand. Des Weiteren ist Hyundai der BMW Allianz für die Entwicklung des Autonomen Fahrens beigetreten und macht auch mit Baidu gemeinsame Sache. Dort ist man Teil der Apollo Partnerschaft, einer Plattform zur Entwicklung Autonomer Fahrzeuge.

Die Partnerschaft zwischen Hyundai und DeepGlint wurde auf der CES Asia in Shanghai verkündet und zwar vom Chef in spe Chung Eui-sun. Er will das Unternehmen wieder nach vorne bringen und die Umsatzzahlen auf gewohnte Höhen zu bringen. DeepGlint aus Peking wurde 2013 gegründet und fokussiert sich auf die Entwicklung von Künstlichen Intelligenzen, die man vor allem zur 3D Bildanalyse heranziehen kann.

Zum ersten Mal war auch Kia auf der CES Asia, der Schwesterveranstaltung der CES Las Vegas im Januar, vertreten. Kia präsentierte dort sein neues Infotainmentsystem, das man in Zusammenarbeit mit der chinesischen IT-Firma Tencent entwickelt hat. Auch Tencent forscht am Autonomen Fahren und hat bereits Testfahrten in China absolviert.

In Zusammenarbeit mit Tencent hat man deren Musikdienst integriert, der speziell für den chinesischen Markt ausgelegt ist. Das Infotainmentsystem verfügt über eine Spracherkennung und bietet auch eine Websuche. Ab 2019 wird man das Konzept auf den Markt bringen.

Quelle (englisch)

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