ABI Research: Zunahme von 5G-vernetzten Fahrzeugen

Das Forschungsinstitut ABI Research hat die Vernetzung von Fahrzeugen mit dem Mobilfunk 5G prognostiziert.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Fahrzeuge zu vernetzten. Eine Variante verläuft über den Mobilfunk und dabei könnte 5G künftig eine gewichtige Rolle spielen. Wobei auch die Frage der Patente für die Integration eine Rolle spielen. So teilt sich die Branche bezüglich der Frage des richtigen Vernetzungsstandards.

Mobilfunkantennen

Mobilfunkantennen

In Deutschland plädiert vor allem Volkswagen für die WLANp-Vernetzung und hat mit dem neuen Golf auch bereits Fakten geschaffen. Eigentlich war eine europäische Lösung vorgesehen, doch die Einigung auf WLAN als Vernetzungsstandard wurde auch vom deutschen Verkehrsminister Scheuer torpediert und ist gekippt worden. Gemäß der Analyse von ABI Research werden bis 2030 41 Millionen Fahrzeuge mit dem Mobilfunk 5G vernetzt sein. Fünf Jahre später, so die Studie, werden es bereits 83 Millionen Fahrzeuge sein. Dann werden 75 Prozent der Fahrzeuge, die über eine C-V2X-Vernetzung verfügen, mit 5G kommunizieren. Ab 2022, so die Einschätzung, beginnt die Rallye.

Für die Implementierung macht sich auch eine Gruppe, die 5GAA, stark. Diese zeigten zuletzt in Turin, dass die Vernetzung mit 5G über die Marken hinweg möglich ist. ABI Research sieht die Vorteile in den Spriteinsparungen und die Meldung von Gefahren während der Fahrt. Diese Vorteile gelten jedoch für alle Vernetzungsstandards.

Der Umsatz mit 5G wird bis 2025 17 Billionen US-Dollar ausmachen, so die Prognose weiter. Dabei spielt der Verkehrsbereich eine tragende Rolle. Damit würden auch die Gesundheitskosten sinken, da es weniger Unfälle gäbe.

Die Voraussetzung ist aber eine abdeckende Infrastruktur mit 5G. Die Entscheidung der FCC, die bisher für den DSRC-Standard reservierte Frequenz auch für die C-V2X-Vernetzung zu öffnen, sehen die Analysten von ABI Research positiv.

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