Echodyne: Intelligentes Radar für Autonomes Fahren

Das Unternehmen Echodyne präsentiert sein intelligentes Radarsystem für Autonomes Fahren.

Ähnlich dem Lidarsystem, generiert der Radar von Echodyne ein kaum zu interpretierendes Bild für den Menschen. Aber es gibt dem Computer Auskunft über die Umwelt. Dabei ist der Radar weniger anfällig für widriges Wetter und kostet durchschnittlich weniger als der Lidarsensor. Dafür sind Radarsysteme oftmals nicht in der Lage kleine Objekte auszumachen und je weiter das Objekt weg ist, desto schwerer wird es erkannt.

EchoDrive auf Forschungsfahrzeug

EchoDrive auf Forschungsfahrzeug. Quelle: spectrum.ieee.org

Der Radar von Echodyne namens EchoDrive wird auf den Straßen von Kirkland im US-Bundesstaat Washington erprobt. Dort testet auch Waymo seine Fahrzeuge. Das Besondere an dem EchoDrive ist, dass Scan-Arrays verwendet, die auf Metamaterialien basieren und je nach Brechung der ausgeworfenen elektromagnetischen Wellen ein Objekt identifizieren können. Derart kann der Radar über die Breite gestreut oder einen bestimmten Bereich fokussiert werden, was die Objekterkennung eben erleichtert.

Derart kann man schnell große und gerichtet auch kleinere Objekte ausmachen. Außerdem ist man damit in der Lage, Objekte mithilfe des Radars zu verfolgen. Für den Einsatz beim Autonomen Fahren könnten sechs der Radarsensoren eingesetzt werden. Es soll als Redundanzsystem zu den anderen Sensoren hinzugefügt werden.

Das Konzept wird als kognitives Radar bezeichnet und ist schon lange Gegenstand der Forschung.

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