VW plante offenbar Kauf von Aurora

Das US-amerikanische Startup Aurora wollte offenbar autonom gegenüber Volkswagen bleiben.

Seit diesem Januar kooperieren die beiden Firmen, Volkswagen und Aurora, im Bereich des Autonomen Fahrens. Fast gleichzeitig vereinbarte das US-amerikanische Startup Aurora auch eine Kooperation mit dem südkoreanischen Hersteller Hyundai.

Sedric VW

Sedric VW. Quelle: VW

Dieser steht dem Hersteller BMW näher, denn Hyundai ist Teil der BMW Kooperationsgruppe zur Entwicklung des automatisierten Fahrens bis 2021. Wobei man nicht konkretisiert, welchen Grad an Autonomie man erreichen will. Es reicht von Level 3 (Teilautonomie) über Level 4 (Hochautonomie) bis Level 5 (Vollautonomie). Währenddessen plant Daimler einen Level 4 Fahrdienst in San Francisco auszuprobieren. Dafür sorgt auch der Bündnispartner Bosch.

Aurora wurde von dem ehemaligen Google Angestellten Chris Urmson gegründet. Bei Google arbeitete er ebenfalls im Bereich des Autonomen Fahrens. Googles Projekt für den Bereich wurde in Waymo ausgegliedert.

Die Kooperation von Volkswagen und Aurora sieht Tests vor, die noch dieses Jahr beginnen sollen. Die Zahl der Testfahrzeuge, so der Plan, soll über die nächsten zwei Jahre hinweg ansteigen. Schließlich plant VW schon 2021 die Serienproduktion des automatisierten Sedric (SElf DRiving Car). Außerdem habe man zusammen ein gutes Gewicht bei der Standardisierung.

Aurora kooperiert des Weiteren mit dem chinesischen Startup Byton und mit dem US-amerikanischen IT-Spezialist Nvidia – und diese Firma hat etliche Kooperationspartner im Bereich des Autonomen Fahrens, unter anderen Daimler & Bosch. Denn Nvidia stellt die Rechenleistung für die Autonomen Autos.

Nun wurde bekannt, dass der Volkswagen Konzern das Startup Aurora kaufen wollte. Doch Aurora lehnte ab und seither kooperiert man mit VW. Seit dem Bekanntwerden im Januar, ist es still um die Kooperation geworden.

Bei der Frage, wer die Technik zuerst entwickelt, steht VW vor allem wegen Audi auf Platz fünf. Davor stehen GM, Waymo (Google), die Daimler & Bosch Allianz und Ford.

Quelle mit Bezug auf Bloomberg

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