Apple geht mit Sensorrucksäcken auf Straßencheck

Der Kartendienst von Apple schickt Leute mit einem Sensorrucksack auf die Straße in San Francisco.

Apple Maps: Sensorrucksack

Apple Maps: Sensorrucksack. Quelle: GWB

Obwohl die Konkurrenz Google Maps bereits im Infotainmentsystem von Apple, CarPlay, vertreten ist, hat man dennoch noch Pläne für das Kartenmaterial. Derart will man sich vielleicht in einer Nische breitmachen.

Diese Nische könnte die Qualitätsaufwertung einiger Ecken implizieren. Derart fährt Apple nicht nur mit den Erfassungsfahrzeugen, wie Google auch, durch die Gegend, sondern man schickt auch Personen raus. Diese sind mit einem Rucksack ausgestattet, welcher verschiedene Sensoren enthält.

Personen mit diesem Equipment wurden in San Francisco ausgemacht. Die Sensorik des Rucksacks, der mit Apple Maps beschriftet ist, impliziert Kameras und drei Lidarsensoren. Diese Sensoren stehen über dem Kopf der Personen und sind den Aufbauten auf den Erfassungsfahrzeugen ähnlich.

Damit kann man weitere Perspektiven und bessere Aufnahmen erhalten, so die allgemeine Spekulation. Denn Apple hat sich dazu nicht geäußert. Das ist nicht verwunderlich, denn selten nimmt Apple zu noch nicht veröffentlichten Projekten Stellung. Daher ist auch unklar, ob das Projekt ausgeweitet wird oder nur auf San Francisco begrenzt ist.

Das Konzept ist allerdings nicht neu, denn auch Google lässt Personen mit Sensoren durch die Gegend laufen. Dabei geht es aber vor allem um Wanderrouten oder Areale, in denen Autos nicht fahren können.

Die Konkurrenz um das Kartenmaterial steigt stetig. So hat der Kartendienst der deutschen Autoindustrie, HERE, vor kurzem Google Maps vom Thron gestoßen. Derweil ist TomTom auf Platz 3 gefallen – nach HERE und Google Maps. TomTom will sich denn auch verstärkt auf das Autonome Fahren konzentrieren. In Japan hilft sogar die Regierung bei der Kartografierung der Straßen.

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