US-Verkehrsministerium plant die Berücksichtigung von Autos ohne Lenkrad

Das Bundesverkehrsministerium in den USA plant Autos ohne Lenkräder und Pedale zuzulassen.

Vor einigen Tagen erklärte die von Trump eingesetzte Verkehrsministerin, Elaine Chao, dass die ihr unterstellte Behörde NHTSA innovationsfreundlicher werden würde. Nun überlegt man, ob man Fahrzeuge ohne Interventionsmöglichkeiten auf der öffentlichen Straße dulden würde.

Fahne der USA

Fahne der USA

Derart forderte man von General Motors eine Stellungnahme bezüglich ihres Antrag über die Zulassung eines solchen Fahrzeugs. Im Januar letzten Jahres stellte General Motors diesen Antrag und der blieb bisher unbearbeitet. Denn das Unternehmen plant noch in diesem Jahr den Start des eigenen Robotertaxi-Dienstes in Kalifornien.

Bisher gibt es kein Bundesgesetz für das Autonome Fahren in den USA. Derweil haben 30 US-Bundesstaaten eigene Regeln aufgestellt, denn eigentlich liegt das Verkehrsrecht in der Hoheit der Bundesstaaten. Ebenso ist es üblich, dass man 60 Tage lang Vorschläge bezüglich der Erlaubnis sammelt. Im Anschluss entscheidet die NHTSA über den Antrag von General Motors.

Man rechnet damit, dass nach einem erfolgreichen Bescheid, mehr Firmen sich um solche Ausnahmebescheide bemühen werden. Dabei gibt es aber bereits jetzt eine Obergrenze, die bei 2.500 Fahrzeugen liegt. Eine weitere Ausnahmegenehmigung beantragte bereits das Startup Nuro, das jüngst viel Geld einsammeln konnte. Dabei sollen die Fahrzeuge als Lieferfahrzeuge fungieren, was man derzeit in Arizona und Houston testet.

Des Weiteren plant die Verkehrsministerin Chao die Gründung des “Non-Traditional and Emerging Transportation Technology Councils” an. Das Gremium kann mit “Nichttraditioneller und neue Technologie-Transportrat” übersetzt werden. Darin sollen Anträge zur Automatisierung gesammelt und beschieden werden. Das gilt auch für die Etablierung sogenannter Hyperloops und weiterer, unkonventioneller Verkehrsmöglichkeiten.

Quelle (englisch)

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