Google Maps: Assistant

Der ehemalige Platzhirsch in Sachen Kartenmaterial, Google Maps, hat nun auch Zugang zum Sprachassistenten Google Assistant.

Nun ist der Sprachassistenten Google Assistant auch für die deutschsprachige Version von Google Maps verfügbar.

Google Maps Logo

Google Maps Logo. Quelle GWB

Sprachbefehle sind bei Google Maps eigentlich keine Neuigkeit, aber erst jetzt gelang es der Alphabet-Tochter Google, den Sprachassistenten in Google Maps zu integrieren. Zunächst wurde das Konzept in den USA ausprobiert. Dieser Testlauf war offenbar erfolgreich, sodass man die Funktion nun auf der gesamten Welt zur Verfügung stellt.

Damit verfolgt Google offenbar auch die Strategie, den Google Assistant stärker zu vermarkten. In diesem Zuge wird der Assistant auch Teil des Android Messengerdienstes.

Die Tür schwingt aber in beide Richtungen, sodass man nun aus Google Maps heraus auch beispielsweise Telefonanrufe tätigen kann. Das soll auch der Sicherheit dienen, denn somit kann man die Hände am Lenkrad lassen. Tatsächlich, so die Quelle, habe die neuerliche Funktion zu einem verstärken Gebrauch der Sprachbedienung geführt.

Ein anderes Thema bezüglich Google Maps ist eine Kritik. Durch das Update der Bilder wurden offenbar militärische Gebiete nicht unkenntlich gemacht. Das war in Taiwan der Fall. Das Update galt der Verbesserung der Bildqualität, sodass beispielsweise keine Wolken mehr zu sehen sind, so der GWB.

Obwohl die zu verpixelnden Aufnahmen von den Behörden in Taiwan an Google gemeldet wurden, hat man diese offenbar vergessen und derart sind nun geheime Militärobjekte einzusehen. Vermutlich kann man aber nichts sehen, was dem chinesischen Militär nicht schon längst bekannt war. Dort bemüht man sich gerade um ein eigenes GPS, das ebenfalls mit Satelliten einhergeht.

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