BMWs Sprachassistenten ab 2019

Der Hersteller BMW führt das Kommunikationssystem “Intelligent Personal Assistant” ab 2019 ein.

Der intelligente Assistent in bestimmten BMW Modellen soll nächstes Jahr kommen und mit “Hi BMW” aktiviert werden können, wobei das individuell einstellbar ist und man dem System einen beliebigen Namen geben kann. Man soll also ganz normal mit dem System sprechen können. Das System ist dank Künstlicher Intelligenz in der Lage dies zu managen.

BMWs intelligente Sprachbegleitung

BMWs intelligente Sprachbegleitung. Quelle: BMW

Mit dem System kann man weite Teile des Fahrzeugs steuern – von den Einstellungen über die Navigation bis zum Infotainmentsystem. Die Entwicklung sei auch ein Grundpfeiler für die Einführung des Autonomen Fahrens, wobei BMW sich noch nicht ganz umfänglich mit der Vorstellung anfreunden kann.

Dabei kann man sich dem neuen BMW ganz anvertrauen. So reagiert das Auto auf die Ansage “Ich bin müde” mit der Änderung der Einstellung von Licht, Musik und Temperatur. Das soll zur Müdigkeitsverringerung beitragen. Bei der Aussage: “Mir ist kalt”, wird die Heizung aufgedreht.

Des Weiteren sind Streckenprognosen, eine Synchronisierung mit Terminkalendern und die Integration von Microsoft Office 365 vorgesehen. Man kann über den Sprachassistenten auch Einblicke in das Auto bekommen, denn es liest das Handbuch vor. Derart soll vermieden werden, dass das Auto über Funktionen verfügt von denen die Fahrenden nichts wissen.

Des Weiteren gibt der Assistent Tipps zum Energiesparen, es warnt vor beispielsweise niedrigem Reifendruck und kann Wartungstermine ausmachen. Das System lernt aus den Aussagen der Insassen und personalisiert sich derart. Das System verbindet sich auch mit dem Smart-Home, sodass eine Kommunikation möglich ist.

Der Intelligent Personal Assistant wird in Modellen mit dem neuen BMW OS 7.0 und vorinstalliert im BMW 3er angeboten. Damit reagiert man auf den Wunsch nach mehr Technik im Auto, von vor allem jüngeren Fahrenden. BMW interpretiert das mit mehr Komfort und Bequemlichkeit.

Außerdem will man diesen Markt den IT-Firmen, wie Google, Amazon oder Apple wieder entreißen. Deren Infotainmentsysteme, so eine Studie, lenken am wenigsten ab. Denn das Wissen um die Tätigkeit im Auto, kann in bare Münze umgewandelt werden, wie man auch bei der Google-Schwester Waymo weiß.

Pressemitteilung

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