German Autolabs: Chris ist da

Das Startup German Autolabs hat den digitalen Begleiter Chris auf den Markt gebracht.

Während der Autofahrt ist das Aufheben des Smartphones eigentlich verboten. Doch wenn man mal durch die Straßen läuft, sieht man viele, die sich dem Verbot widersetzen. Dabei geht es doch um die Sicherheit und die Unfallvermeidung im Verkehr.

Dieses Ziel hat auch der digitale Begleiter Chris gesetzt, der die Nutzung des Smartphones über Gesten und die Sprache ermöglichen soll. Das Auto, das mit Chris ausgestattet ist, soll damit sicherer und auch bequemer werden. Die Navigation ist beispielsweise mit Gestik steuerbar, wobei man sich auf die Nutzung von HERE konzentriert. HERE wurde jüngst zur Nummer 1 der Kartenanbieter erkoren und hat damit Google Maps vom Thron gestoßen.

Auch das Infotainment, ein sicherheitskritischer Faktor der Ablenkung, ist mit dem System Chris steuerbar. Derart spielt es beispielsweise Musik. Zudem kann der digitale Begleiter Kurznachrichten vorlesen oder welche schreiben, wenn man das System dazu auffordert. Auch die Wahl eines Gesprächsteilnehmenden ist über Chris möglich. Allerdings haben Studien gezeigt, dass auch die Sprachsteuerung nicht ablenkungsfrei ist. Jedoch kann man die Augen auf dem Verkehr belassen.

Der digitale Begleiter mit Namen Chris ist rund und wird an der Windschutzscheibe angebracht. Zudem muss man ihn mittels eines USB Anschlusses mit Strom versorgen. In dem Gerät sind fünf Mikrofone, ein Sensor für die Gestik und zwei Bluetooth Schnittstellen installiert. Der Preis soll bei 300 Euro liegen.

Die Entwicklung geschah in Zusammenarbeit mit der Kundschaft. Damit hätte man sich teure Marktforschung erspart, so einer der Mitbegründer des Unternehmens Holger Weiss. Namhafte Hersteller, vom Luxusauto bis zum Mittelklassewagen, setzen derweil auf die Integration von Alexa als Sprachsystem im Auto.

Quelle

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