Wayve sammelt ein und erhöht die Flotte

Das britische Startup Wayve hat 20 Millionen US-Dollar an Wagniskapital eingesammelt.

Das Startup Wayve will das Autonome Fahren allein durch den Einsatz der Künstlichen Intelligenz auf die Straße bekommen. Dabei setzt man auf eine KI-Technik, die das Auto befähigen soll, ohne Kartenmaterial sofort und auf alle Verkehrsszenarien zu reagieren.

Schon im Sommer wurde bekannt, dass Wayve zu den am stärksten finanzierten Startups der Branche gehört. Nun sammelte das Unternehmen weitere 20 Millionen US-Dollar ein. Das Geld kam von bekannten Investoren in der Szene und dazu zählen Palo Alto Venture Capital (VC), Balderton Capital, Compound Ventures, Fly Ventures, First Minute Capital, sowie Zoubin Ghahramani (Uber) und Pieter Abbeel (Professor für Robotik an der Universität von Berkeley).

Das Startup wurde 2017 in Cambridge gegründet. Die Technik von Wavye soll auf jeglicher Hardware und mit allen Sensortypen kompatibel sein. Dabei, so der Ansatz, braucht es nicht zwangsläufig einen Lidarsensor. Das demonstrierte man im April, wo das Testauto mithilfe von Kameras und GPS selbstständig durch die Stadt fuhr. Dieses Konzept verfolgt auch Tesla oder Nissan, die auf einen Lidarsensor aus Kostengründen verzichten wollen.

Mit dem Geld will man die Fahrzeugflotte aufstocken, wobei man auf Jaguar Modelle des Typs I-Pace zurückgreift. Acht Stück davon sollen dann durch London fahren und den Beweis für die Fähigkeiten des Systems liefern. Auch der Branchenprimus Waymo setzt auf das Modell, das jüngst auch vom Hersteller mit autonomer Fahrzeugtechnik ausgestattet wurde.

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