London testet Robotertaxis

Die britische Hauptstadt London lässt Robotertaxis zu.

Eigentlich war man in London von dem Autonomen Fahren nur bedingt begeistert. Die Technik war zu Yankee-lastig und man befürchtete, dass die heimischen Fahrzeuge nicht erkannt werden würden. Nun hat man sich aber doch für den testweisen Einsatz der Fahrzeuge entschieden.

Testwagen Driven-Team.

Testwagen Driven-Team. Quelle: The Guardian

Das Startup Oxbotica erhielt die Genehmigung, die modifizierten Ford Mondeos auf den öffentlichen Straßen im Gebiet des ehemaligen Olympiaparks in Stratford zu testen. Das Programm kostete 13,6 Millionen britische Pfund und erhielt eine Mitfinanzierung der Regierung.

Die Tests waren so erfolgreich, dass man sich nun ein schwierigeres Umfeld vorwagt. Die Sicherheitsfahrenden mussten nur einmal eingreifen, was der Vorsicht diente.

Man suchte nach einem urbanen Testfeld in einer großen europäischen Stadt, wo man die Fahrzeuge unter realen Bedingungen einsetzen konnte. Dafür kooperiert man mit dem Taxiunternehmen Addison Lee und ab 2020 beginnen die Tests in London.

Das Team, das die Tests durchführt, ist das Driven-Team und es besteht aus lokalen Behörden, Versicherungsunternehmen, Daten-Fachkräften und Oxbotica. Dort ist man überzeugt, dass man Robotertaxis schon in fünf bis zehn Jahren anbieten kann.

Vor dem Einsatz im Straßenverkehr, so ein Mitglied des Driven-Teams, wäre eine Nutzung im Bau und Minenbereich wahrscheinlich. Aber es werde weiterhin Jobs rund um die Technologie geben, versuchte man die Automatisierungsgegner zu beruhigen. Der Hauptvorteil sei die Erhöhung der Verkehrssicherheit.

Der Verkehrsminister sieht das Programm als Hinweis für die britische Führung in diesem Bereich, so die Zeitung “The Guardian”.

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