Hella Aglaia & Renesas

Die beiden Unternehmen Hella und Renesas bündeln ihre Kräfte für die Entwicklung neuer Kamerasysteme. 

Der Halbleiterhersteller Renesas und der Bildverarbeitungsspezialist Hella Aglaia sind beide im Geschäft für Sensoren, die auch für das Autonome Fahren eingesetzt werden sollen. Gemeinsam wollen sie sich der Kamerasparte annehmen.

Renesas u cogent embedded 3d Kamera Sensor

Renesas u cogent embedded 3d Kamera Sensor. Quelle: Renesas

Kameras sind relativ günstige Sensoren, auch wenn sie ihre Schwächen haben. Sie können bei schlechtem Licht nur wenig sehen, können geblendet werden und dererlei mehr. Dennoch sind sie in jedem Fahrzeug, nebst anderen Sensoren, verbaut.

Hella forscht bereits an einer Nachtkamera und Audi zeigte der Welt vor Kurzem, dass man mit einer Monokamera auch ein 3D Bild entwickeln kann. Der Markt für Kameras ist vorhanden und wie nicht nur Audi zeigt, vor allem für Frontkameras.

Innerhalb der nächsten fünf Jahre, so eine Strategy Analytics Studie, werden 200 Millionen Stück verbaut. Sie werden für Assistenzsysteme, wie Verkehrszeichenerkennung oder die Autonome Notbremse, verwendet.

Der Chiphersteller Renesas sorgt für die Rechenkapazität bei der Bildauswertung und Objekterkennung: Der R-Car V3M SoC, inklusive IMP (Pipeline Engine) und CVE (Computer Vision Engine). Das System ist für das automatisierte Fahren und Assistenzsysteme ausgelegt.

Quelle (englisch)

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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