GM, Cruise und Humanmade | Vertrauensbildende Maßnahme

Um das Image zu päppeln, kooperiert Cruise Automation von General Motors mit Humanmade für die Berufsausbildung.

Mit der Entwicklung des Autonomen Fahrens schafft man sich offenbar nicht nur Freunde. So musste Waymo bereits einige Attacken auf seine Fahrzeuge hinnehmen. Nun startet man eine Kooperation mit Humanmade, um das Ansehen der Branche zu verbessern.

Cruise Fahrzeug

Denn die Menschen in der Autonomen Fahrzeugbranche werden gut bezahlt. Sie ziehen in die Ortschaften, an denen die Entwicklung stattfindet. Cruise Automation hat seinen Sitz in San Francisco. Gerade hier arbeiten viele an der Entwicklung der Technik. Doch mit dem steigenden Einkommen einiger wachsen auch die Immobilienpreise, wobei das Gros des Preisanstieges durch Spekulation zustande kommt.

Auch in Berlin demonstrierten die Menschen erfolgreich gegen die Ansiedlung des Google Campus im Szenebereich Kreuzkölln. Sie fürchteten steigenden Mieten und dasselbe geschieht im Silicon Valley. Nun will Cruise Automation, das Unternehmen für die Entwicklung des Autonomen Fahrens bei General Motors, dem etwas entgegensetzen.

Zusammen mit der gemeinnützigen Organisation Humanmade will man der Gesellschaft etwas zurückgeben. Humanmade zeigt Menschen, die von ihrer Hände Arbeit Leben müssen Optionen auf. Damit ist man der Gegensatz zur Industrie 4.0 und auch dem Autonomen Fahren. Humanmade hilft Menschen bei der Jobsuche und Cruise unterstützt nun Humanmade.

Konkret stellt Cruise Automation eine Finanzierung und gibt eine Hilfestellung bei der Ausarbeitung der Ausbildungslehrpläne. Humanmade verwehrt sich gegen Spekulationen, die Finanzierung hätte Auswirkungen auf das Tun der NGO. Cruise Automation spricht von einem Vertrauenswettbewerb, den es zu gewinnen gilt.

Das Vertrauen, so die Betrachtung der Firmen der Branche, verlagert sich über das Produkt auf die Unternehmen. Wenn man also dem Autonomen Fahren nicht vertrauen würde, wirkt sich das negativ auf das Vertrauen auf Cruise Automation und auf General Motors aus.

Gleichzeitig kann man sich derart um Nachwuchs für die Arbeit an der Automatisierung sichern. Denn Fachleute fehlen auch in diesem Bereich.

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