Berlin-Tegel bekommt Autonomes E-Shuttle

Berlin bekommt ein weitere Autonomes E-Shuttle, und zwar in Berlin-Tegel.

Berlin-Tegel ist für seinen See und seinen Flughafen bekannt. Ersterer bekommt ein solches Autonomes E-Shuttle. Solche Fahrzeuge gibt es in Berlin bereits an einigen Stellen, wie an der Charité oder auf dem InnoZ-Campus. Nun soll noch ein weiteres Fahrzeug durch die Hauptstadt kurven.

Bushaltestelle fur Autonome E-Shuttles

Bushaltestelle fur Autonome E-Shuttles

Der Betreiber wird hierbei, wie schon auf dem Campus der Charité, die BVG sein. Das Shuttle fährt dort vier Haltestellen an und verbindet den U-Bahnhof Tegel mit dem Tegeler See. Der Fahrservice kann kostenlos genutzt werden und braucht für seine 1,2 Kilometer lange Strecke 15 Minuten. Konkret fährt das Autonome E-Shuttle in Tegel an den Werktagen von 7.30 Uhr bis 11 Uhr und von 15 Uhr bis 18.30 Uhr. Samstags und sonntags ist das Fahrzeug von 10.30 Uhr bis 17.30 Uhr aktiv.

Der Bus, der unter dem Projektnamen “See Meile” verkehrt, wird vermutlich noch im August seine Runden fahren können, und zwar auf der Straße vor dem Hafen in Alt-Tegel. Das ist das erste Mal, dass ein solches Gefährt durch den öffentlichen Raum von Berlin fährt. Damit will man die Frage klären, ob solche Fahrzeuge sich für den öffentlichen Nahverkehr eignen. Derart wird es auch eine Befragung der Fahrgäste und der Anwohnenden geben.

Aus Sicherheitsgründen wird sich an Bord des Shuttles des Herstellers EasyMile Bordpersonal befinden. Außerdem gibt es einen Notstopp-Knopf. Zudem fährt das Shuttle nicht schneller als 15 Stundenkilometer.

Die Hauptstadt übernimmt einen Teil der Finanzierung in Höhe von 200.000 Euro. Das Projekt soll damit bis zum Ende des Jahres gesichert sein. Doch vorher, da es auf öffentlichem Grund verkehrt, braucht es noch eine Genehmigung. Vermutlich läuft es auf eine Forschungs- und-Entwicklungsgenehmigung hinaus.

Jüngst hat Hamburg ein solches Shuttle von IAV in den Probebetrieb aufgenommen. Dieses Shuttle soll auf lange Sicht sogar 50 Stundenkilometer schnell werden. Zunächst fährt es aber auf einer verkürzten Strecke der Teststrecke der Hansestadt. Immer mehr Städte und Gemeinden wollen sich ein solches Gefährt anschaffen. Dabei stößt man auf zwei Hauptprobleme: die Kosten und eine Zulassung.

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