Cruise Automation expandiert nach Seattle

Die Tochter von General Motors, Cruise Automation, will sich künftig auch in Seattle etablieren.

Cruise Automation ist die von General Motors eingekaufte Firma, die sich ganz wesentlich dem Autonomen Fahren widmet und die die GM-Erfolge auf dem Gebiet entwickelt hat. Nun will man auf der Suche nach Talenten nach Seattle ziehen, wo man Büros eröffnen wird.

Cruise Fahrzeug

Eigentlich wollte General Motors im kommenden Jahr ein Autonomes Fahrzeug in der Schublade haben, mit dem man den geplanten Robotertaxi-Dienst starten kann. Doch inzwischen wurde bekannt, dass man mit dem Ziel hadere. Denn es gibt noch technische Probleme, die man lösen muss, bevor man soweit ist.

Wohl auch dafür sucht man nun in Seattle nach geeigneten Fachleuten. Bis Ende 2019 will man in Seattle fündig werden. Das Ziel ist es 100 bis 200 Fachleute zu finden und einzustellen. Bisher hat man sich vor allem im Silicon Valley umgesehen. Die Tech-Gemeinde von Seattle scheint aber offenbar vielversprechend zu sein.

Wo genau der neue Standort von Cruise sein wird, ist noch unklar. Aber offenbar ist es nicht vorgesehen, dass man in Seattle auch Testfahrzeuge auf die Straße bringen will.

Weltweit sucht die Branche nach Fachleuten in den Bereichen der Software zur Etablierung des Autonomen Fahrens und für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Dabei werben die Firmen die Leute auch untereinander ab und es gibt viele Firmen in der Branche. So verfügen alleine in dem US-Bundesstaat Kalifornien rund 60 Firmen über eine Lizenz zum Testen der Technik auf der öffentlichen Straße.

Für die Erreichung des Ziels will General Motors die Tochterfirma Cruise Automation sogar an die Börse bringen und man sucht nach Kooperationspartnern. Diesbezüglich ist man vor Kurzem fündig geworden. So ist Honda als Kooperationspartner von Waymo zu General Motors übergelaufen und hat dort kräftig investiert. Auch das japanische Unternehmen Softbank steckt viel Geld in Cruise.

Alleine diese beiden Investitionen machen gemeinsam fünf Milliarden US-Dollar aus. Wobei das Geld nicht sofort, sondern gestaffelt ausbezahlt wird.

Quelle (englisch)

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