VW & Daimler & Google | US Internet-Dominanz

Auf der Handelsblatt Auto-Gipfelkonferenz in München haben die Chefs von Daimler und Volkswagen vor der Dominanz von US-IT-Firmen im Internet gewarnt. Google sieht sich im Vorteil.

Der Wettbewerb um die Technik des Autonomen Fahrens ist entfacht und alle Parteien beziehen Position. Es geht dabei um die Kritik und das Selbstverständnis einer  sich wandelnden Auto-Branche.

Auf der Konferenz des Handelsblatts in München haben die Chefs von VW und Daimler einheitlich die Dominanz der US-Firmen, wie Google oder Apple, kritisiert. Die deutsche Industrie dürfe hier nicht untätig bleiben. Damit verstärken sie den Druck auf die Politik, die bereits vom VDA erhöht wurde.

Im Zentrum der Kritik steht das Vernetzte Fahren (Car2X über das Internet), respektive die Daten der Fahrzeuge, die für die Unternehmen wichtig sind. Auch hierüber wurde bereits heftig diskutiert. Vor allem Dieter Zetsche von Daimler will die Daten für seine Kunden sichern, so führte er es aus. Dennoch dürfe man die Kooperation mit dem Silicon Valley nicht aufgeben.

Google und Apple haben bereits ihre Betriebssysteme für das Auto (Android & CarPlay) auf dem Markt und Google will ja bekanntlich darüber hinaus. Google sieht sich im Aufwind, in einem Interview erklärte Ex Google Mitarbeiter Sebastian Thrun, dass man in drei Jahren schon so weit sei, dass das Roboterauto besser agiere, als der Mensch und bekräftigte noch einmal den Willen, noch in diesem Jahrzehnt ein Autonomes Auto auf den Markt zu bringen.

In diesem Interview geht er auf die Frage ein, warum man mit einem Toyota Prius angefangen hat. Die Antwort war, dass die Elektronik besser adaptierbar war. Mit Blick auf die Zukunft sieht sich Google gut positioniert, da es vermehrt um Software geht – ein Heimvorteil für Google.

Heise zu Winterkorn und Zetsche

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