Neues Start-up: DriveU.auto

Ein neues Start-up kommt aus dem Versteck: DriveU.auto.

Das Start-up DriveU.auto stellt sich in das Licht der Öffentlichkeit und bietet auch vier Millionen US-Dollar auf.

Driveu.auto Fernsteuerung

Driveu.auto Fernsteuerung. Quelle: Techcrunch

Das israelische Jungunternehmen DriveU.auto widmet sich der Fernsteuerung der Fahrzeuge. Man hat sich auf die Absicherung dieses Parts fokussiert. Es ist ein Ableger des Vernetzungsspezialisten LiveU.

Wenn man das Autonome Auto nicht mehr weiter weiß, weil es die Verkehrssituation nicht kennt oder vielleicht, weil etwas ausgefallen ist, dann könnte eine Fernsteuerung weiterhelfen. Per Internet könnten die Daten des Fahrzeugs in eine Zentrale geleitet werden, von wo aus eine Person das Fahrzeug aus der Bredouille fährt.

DrivU.auto hat eine Vernetzungsplattform entwickelt, das dieses Vorgehen absichert. Das aus der Versenkung hervorgetretene Start-up hat dafür auch vier Millionen US-Dollar eingesammelt. Die Plattform ist aber auch über das Autonome Fahren für beispielsweise Autonome Drohnen oder die Logistik einsetzbar.

DriveU.auto verwendet die sogenannte Cellular Bonding-Technologie, 4K-Videokodierung und erweiterte Algorithmen, um Änderungen in einem Netzwerk auszugleichen. Das Geheimnis besteht aus einer dynamischen Codierung und der Netzwerkbindung des Mobilfunks.

Die Technik wurde bereits in Europa, Israel, Japan und den USA erprobt. Wer zur Kundschaft zählt, blieb aber geheim. Allerdings kam heraus, dass dazu Plattformen für Lieferbots und Robotertaxis gehören, sowie Unternehmen für die Automatisierung von Lkws und Zulieferer.

In Deutschland sieht das neue Gesetz für Autonomes Fahren aber explizit keine Erlaubnis für eine Fernsteuerung vor.

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