Neuer Waymo-Unfall

Offenbar gab es bereits im Juni einen Unfall mit einem Fahrzeug der Waymo-Flotte.

Immer wieder kommt es zu einem Unfall mit einem Autonomen Fahrzeug der jeweiligen Hersteller. In Kalifornien müssen die Firmen, die ihre Fahrzeuge in diesem US-Bundesstaat testen, nicht nur eine Lizenz beantragen, sondern auch regelmäßig über Ausfälle und Unfälle Bericht erstatten. Daher kennt man viele Vorfälle.

Waymo Fahrzeug in Fahrt

Waymo Fahrzeug in Fahrt. Quelle: theinformation.com

Erst vor Kurzem geschah auch einem Apple Fahrzeug ein Unfall. Aber Waymo hat es schon viel öfter erwischt. Schließlich testet man schon seit Jahren – länger als andere Firmen. Dabei war Waymo, damals noch Google, aber nur einmal Schuld an einem Unfall. Seit 2017 hat man die Ausfälle drastisch reduziert und dabei die Kilometeranzahl erhöht.

Offenbar ereignete sich nun ein neuerlicher Unfall mit einem Waymo-Wagen. Dieser fand bereits im Juni dieses Jahres statt und auch an diesem Unfall war das automatisierte Fahrzeug von Waymo nicht schuld. Aber die Überwachungsperson darin hat die Schuld zu tragen.

Denn diese Person war auf dem Fahrsitz eingeschlafen und zwar bereits nach einer Stunde Fahrt. Im Schlaf tippte die Person das Gaspedal im Auto an und deaktivierte damit das Autonome Fahren. Diese Funktion des Übersteuerns ist so eingestellt, dass der Mensch dann das Steuer übernimmt, um den Fehler des Autos korrigieren zu können. Doch das Fahrzeug machte keinen Fehler und der Mensch sollte nun das Steuer übernehmen.

Doch diese Person schlief, trotz der Warnungen des Systems. Dieses forderte die Überwachungsperson auf, die Hände wieder ans Lenkrad zu legen und sich auf den Verkehr zu konzentrieren. Die schlafende Person erwachte jedoch erst, als das Auto eine Leitplanke berührte. Die Person wurde inzwischen von Waymo entlassen.

Auch bei Ford sind die Fahrenden, ob der monotonen Überwachungstätigkeit, schon mal eingeschlafen. Ford hatte damals damit geprahlt, dass die Autos so korrekt fahren, dass die Leute dabei einschlafen würden. Bei Waymo ist man eher verschwiegen mit der Situation umgegangen.

Quelle (englisch)

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