Infineon: Blockchain-Bezahlung als Starterkit

Der Chiphersteller Infineon bietet ein Startkit für die Bezahlfunktion via Blockchain an: Security 2Go.

Wie Volkswagen jüngst bekannt gab, will man sich zusammen mit Diconium auch der digitalen Finanztransaktion annehmen. Der Chiphersteller Infineon hat den Trend der Zeit ebenfalls längst erkannt und bietet eine Blockchain-Lösung an. Um die Vermarktung anzuschieben, hat man nun Security 2Go entwickelt.

Infineon_Blockchain_Security2Go

Infineon Blockchain Security2Go. Quelle: Infineon

Diese Anwendung, bestehend aus einer hardwarebasierten Lösung, soll schnell und flexibel integriert werden können. Dabei fokussiert man FinTechns und Blockchain Entwicklungsfirmen als Kunden.

Die Basis dabei stellen sogenannte Security Tokens und das meint eine Hardwarekomponente zur Identifizierung und Authentifizierung von Nutzenden. Dabei handelt es sich um eine chipintegrierte Sicherheitslösung, aber es kann auch in Form von Karten oder Dongles umgesetzt werden.

Denn die Sicherheit der Bezahlung aus dem Auto ist wesentlich für das Vertrauen, was wiederum den Grundstein für die Nutzung darstellt. Das Starterkit “Security 2Go” arbeitet mithilfe von fünf NFC-Smartcards (NearFieldCommunication), welche über die Infineon Sicherheitschips verfügen und die die Verschlüsselung ermöglichen. Dazu hat man eine Android App entwickelt.

Die Security Tokens ermöglichen es den Kunden, einen eigenen Schlüssel zu erzeugen, der öffentlich und privat eingesetzt werden kann. Die Autorisierung erfolgt über die PIN, was sie bei Diebstahl unnütz macht. Dies ist der Vorteil gegenüber einer Speicherung auf dem Computer oder dem Smartphone. Die Daten werden auf dem Chip gespeichert und können dort sicher verwahrt werden.

Das Security 2Go Starterkit von Infineon wird ab kommendem Jahr auf den Markt kommen. Außerdem kooperiert Infineon mit Xain, um die AURIX™ Mikrocontroller für Blockchain-Lösungen im Auto bereitzustellen.

Pressemitteilung

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