GM gab weniger für Autonomes Fahren aus als gedacht

Der US-amerikanische Fahrzeugbauer hat weniger für das Autonome Fahren aufgewendet, als man prognostiziert hatte.

Die Entwicklung des Autonomen Fahrens bei General Motors übernimmt die Tochter Cruise Automation. Damit will man es noch dieses Jahr hinbekommen, einen Robotertaxi-Dienst im US-Bundesstaat Kalifornien zu starten. Obwohl das Ziel auch verfehlt werden könnte.

Cruise-Automation © General Motors

Cruise-Automation © General Motors

Nun hat der Hersteller bekannt gegeben, dass man weniger dafür ausgegeben hat, als angedacht. Die Planungen sahen Ausgaben in Höhe von einer Milliarde US-Dollar vor, doch tatsächlich hat General Motors im letzten Jahr 728 Millionen US-Dollar für die Entwicklung des Autonomen Fahrens ausgegeben.

Der Grund für die Einsparungen, so die Chefin des Konzerns Mary Barra, sei die gute Kostenkontrolle. Dieses Konzept hatte der Chef von Cruise Automation Kyle Vogt entwickelt, der zum Jahreswechsel zum CTO befördert wurde. Neuer CEO von Cruise Automation ist nunmehr der ehemalige Präsident von General Motors, Dan Ammann.

Aber es könnten auch andere Faktoren für die Kostenreduktion ausgemacht werden. So hat der Hersteller im letzten Jahr keine Tests mit automatisierten Fahrzeugen in New York vorgenommen. Auch die Tests ohne Bordpersonal wurden nicht umgesetzt. Das lag an den fehlenden Genehmigungen der Behörden, die man bereits im Januar 2018 beantragt hat. Das könnte sich auch 2019 fortsetzen, denn bisher ist ein kommerzieller Betrieb von Robotertaxis in Kalifornien nicht erlaubt. Das beträfe allerdings auch den Branchenprimus Waymo.

Zum Fortschritt der Genehmigung für Tests für Autos ohne Lenkrad, konnte Barra nichts sagen. Man sei aber in der Lage, die Tests auch mit den bisherigen Fahrzeugen zu starten. Denn die Sicherheit stehe im Vordergrund, so die Chefin von General Motors.

Auch für dieses Jahr hat der Autokonzern eine Milliarde US-Dollar für das Autonome Fahren für Cruise eingeplant. Der konstanten Zahl steht aber mehr Personal gegenüber, denn Cruise hat Dutzende neue Leute eingestellt.

Quelle (englisch)

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