Waymo im Öffentlichen Nahverkehr von Phoenix

Die Google-Schwester Waymo kooperiert mit dem Öffentlichen Nahverkehr Valley Metro in Phoenix.

Auch Waymo, ein Unternehmen aus dem Google Dach Alphabet, will sich dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) annähern und zwar in Phoenix im US-Bundesstaat Arizona. Dort ist Waymo am aktivsten und will als bald einen Autonomen Fahrdienst anbieten. Schon jetzt kann man die Fahrzeuge im Großraum von Phoenix testen und sich damit beispielsweise auch zum Walmart fahren lassen.

Waymo nähert sich Öffis an

Waymo nähert sich Öffis an. Quelle: Medium.com

Nun hat sich Waymo einen neuen Kooperationspartner ausgesucht: Den öffentlichen Personennahverkehr der Stadt Phoenix: Valley Metro. Dabei fokussiert man sich nicht auf eine Konkurrenzsituation, sondern auf die Ergänzung. Konkret will man die “letzte Meile” – also von und zur Haustür und der nächstgelegenen Haltestation – konzentrieren.

Der öffentliche Verkehr wird vom Charme der Ökologie und der sozialen Teilhabe qua Mobilität umgeben. Von diesem Chic möchte Waymo profitieren und bietet sich als Partner an. Die Zusammenarbeit soll Mobilitätslösungen ergeben, die das Autonome Fahren implizieren.

Bereits im August soll dafür ein ersten Projekt starten, bei dem die Angestellten von Valley Metro die Anbindung von der Haustür zur Haltestelle und andersherum (erste und letzte Meile) antesten dürfen. Die Kooperation wird dann auf Reisende ausgeweitet, die vom öffentlichen Personennahverkehr bisher stark vernachlässigt wurden. Zum Ziel gehört auch die Forschung bezüglich den langfristigen Auswirkungen auf den ÖPNV.

Waymo erhofft sich von dem Projekt zudem mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit und Valey Metro erhofft sich mehr Nutzende des öffentlichen Verkehrs. Nebst der Integration des Autonomen Fahrens in den öffentlichen Verkehr, plant Waymo mit der Technik des Autonomen Fahrens einen Fahrservice, Autonome Lkws für die Logistik (was Uber jüngst aufgegeben hat) und die Lizenzierung der Technik für Autohersteller – was derzeit vor allem Fiat-Chrysler betrifft.

Quelle (englisch)

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