Scheuer auf dem Testfeld mit dem e-Golf

Zur Zwischenbilanz setzte sich auch der Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) in einen automatisierten e-Golf.

Die Hansestadt Hamburg schickt sich an, eine der Teststädte für das Autonome Fahren zu werden. So hat man den HEAT, ein Autonomes E-Shuttle, im Betrieb und es fahren fünf automatisierte e-Golfs (Level 4) auf der Teststrecke, die durch Hamburg führt. Das sind einige Projekte, die man anlässlich des ITS 2021 in Hamburg arrangiert hat.

Bundesverkehrsminister Scheuer fährt im vollautomatisierten e-G

Bundesverkehrsminister Scheuer im automatisierten e-G. Quelle: VW

Nun zieht Volkswagen mit seinen e-Golfs eine Zwischenbilanz, die man durchweg als positiv bezeichnet. Es hätten sich keine kritischen Verkehrssituationen ergeben. Die Fahrzeuge hätten sich gemäß der Verkehrsregeln verhalten und besonders die Vernetzung der Fahrzeuge mit den Ampeln via WLANp würde ausgezeichnet funktionieren.

Anlässlich dieses Ergebnisses von Volkswagen hatte man den Verkehrsminister, Andreas Scheuer, und den Senator für Wirtschaft und Verkehr, Michael Westhagemann, vorfahren lassen.

Scheuer erwähnte, dass das Autonome und Vernetzte Fahren eine Chance für den Stadtverkehr und den ÖPNV wären. Es wäre zudem gut für den Klimaschutz und die Sicherheit. Dass das Autonome Fahren die Verkehrssicherheit erhöht, das können einige Studien darlegen. Die Umweltverträglichkeit wird aber in verschiedenen Studien negiert. Außerdem soll es den Verkehr erhöhen und den ÖPNV eher negativ belasten.

Die Tests implizieren die Nutzung von WLAN, das zunächst von der EU als Kommunikationsstandard verkündet und inzwischen zugunsten des Mobilfunks, wie beispielsweise 5G, zurückgenommen hat. Das war auch auf Druck des Verkehrsministers Scheuer erfolgt.

Wo sich doch einige Schwierigkeiten auftaten, ging es um das Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmenden. Das ist für alle Hersteller noch eine Herausforderung, denn man muss das Verhalten vorhersagen. Volkswagen erklärte, dass die Software schnell Lösungen gefunden und sich angepasst hätte.

Zur Sensorik der Wagen gehören elf Lidarsysteme, sieben Radareinheiten und 14 Kameras. So entstehen bis zu fünf Gigabyte Datenmaterial in der Minute. Die Verarbeitung der Daten erfolgt im Kofferraum, der mit Rechenkapazität vollgestopft ist und der Leistung von 15 Laptops entspricht. Darauf agiert eine Künstliche Intelligenz, die die Umweltdaten auswertet.

Aus Sicherheitsgründen sitzt eine Person hinter dem Lenkrad und kann notfalls eingreifen.

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