Renesas & StradVision: KI-Kamera für Autonomes Fahren

Die beiden Firmen Renesas und StradVision kooperieren für eine KI-Kamera für das Autonome Fahren.

Der Chiphersteller Renesas aus Japan arbeitet mit dem südkoreanischen Bildverabeitungsservice StadVision zusammen, um eine Kamera zu entwickeln, die mittels einer Künstlichen Intelligenz Objekte und Personen erkennen kann. Diese Entwicklung ist vor allem für das Autonome Fahren von Bedeutung.

Renesas Stand TechAD Konferenz

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Die Objekterkennung beim Autonomen Fahren ist von enormer Bedeutung. Dafür braucht es aber auch Kameras, die robust und in der Produktion skalierbar sind. Die Kamera ist dank der Künstlichen Intelligenz sogar lernfähig, was die Entwicklung anschiebt.

Vor allem die Erkennung des Fuß- und Radverkehrs sowie der Fahrbahnmarkierungen sollen mit der Kamera gelingen. StradVision steuert dafür seine SVNet External-Software bei, die bereits von Assistenzsystemen genutzt wird. Die Software arbeitet auch bei schlechtem Licht mit einer hohen Genauigkeit und erkennt Objekte, selbst wenn diese teilweise verdeckt sind. Die StradVision-Software sitzt auf dem SoC-System von Renesas: R-Car V3H und V3M.

Die Plattform R-Car V2H ist die Nachfolgeversion von V3M und verfügt über zwei ARM-Mulitcore Blöcke mit einem 1-GHz-Quad-Core-Cortex-A53-MPCore und einem Dual-Lockstep-800-MHz-Cortex-R7 für Echtzeitberechnungen. Die genutzte Eninge ist für Deep-Learning Verfahren des Typs CNN-IP (Convolution Neural Network Intellectual Property) ausgelegt. Das erlaubt eine hohe Rechenleistung bei geringerem Stromverbrauch. Derart erkennt man die Objekte und Subjekte mit einer Geschwindigkeit von 25 Bildern pro Sekunde.

Das Zusammenlegen der beiden Kompetenzen soll eine einsetzbare Lösung bieten, die das Autonome Fahren voranbringen soll. Mithilfe der Software von StradVision will man ab 2021 auf Level 4 zusteuern.

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