Hyundai Mobis investiert in StradVision

Der Hyundai eigene Zulieferer, Hyundai Mobis, investiert in ein KI-Startup aus Südkorea.

Sensorwahrnehmung

Sensorwahrnehmung. Quelle: koreaherald

Hyundai Mobis ist bei dem südkoreanischen Startup StradVision mit rund 6,1 Millionen Euro eingestiegen. Das Jungunternehmen beschäftigt sich mit dem Autonomen Fahren auf Basis der Künstlichen Intelligenz. Konkret ist es auf die Sensorauswertung in Form von Objekterkennung spezialisiert. StradVision wurde 2014 als Ableger der Pohang University of Science and Technology gegründet.

Hyundai Mobis will bis zum Jahr 2020 Sensoren für das Autonome Fahren in der Schublade haben. Dabei konzentriert man sich vor allem auf den Radar-, Kamera- und den Lidarsensor.

Mittels der Künstlichen Intelligenz lassen sich die Sensoren schneller und effektiver auswerten. Weltweit arbeitet die Branche an solchen Lösungen. Das Startup StradVision verfügt über 14 Patente in diesem Bereich, wobei zehn in den USA angemeldet sind.

Zudem hat StradVision einige namhafte Kooperationspartner in diesem Segment angehäuft, darunter auch der IT-Spezialist Nvidia. Das Unternehmen liefert auch die Rechenkapazität für das Autonome Fahren der Daimler und Bosch Kooperationsgruppe, welche kommendes Jahr einen Roboterfahrdienst im Silicon Valley testen werden. Hyundai wiederum ist Teil der BMW Allianz für die Entwicklung der Technologie. Bis 2021 soll die Technik dann bereitstehen, wobei der Grad der Autonomie noch nicht klar ist.

Nach Angaben des globalen Marktforschungsunternehmens Strategy Analytics wird der Markt für Sensoren beim Autonomen Fahren bis zum Jahr 2021 auf 20,8 Milliarden US-Dollar steigen. 2016 machte die Branche einen Umsatz von 7,4 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem jährlichen Wachstum von 23 Prozent. Allein das Segment mit den Kameras im Auto machte 2015 2,7 Milliarden US-Dollar aus und wird bis 2021 auf 7,9 Milliarden US-Dollar steigen.

Quelle (englisch)

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