OCEAN 12: Mikroelektronik sorgt für weniger Energieverbrauch

Das Forschungsprojekt OCEAN 12 sieht sich auf der Zielgeraden: Stromsparende Chips.

Einer der Energiefresser im Autonomen Auto von Morgen ist die Rechenkapazität. Dies ist vor alle mit Blick auf die Elektromobilität ein Problem. Daher hat das Forschungsprojekt OCEAN 12 sich zum Ziel gesetzt, eine neue Generation von Computerchips zu entwerfen, die eine hohe Rechenkapazität haben und dabei wenig Strom verbrauchen.

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Diese Chips sollen vor allem für die Sensorik eingesetzt werden, die die Wahrnehmung der automatisierten Fahrzeuge darstellen. Derart ist das Autonome Fahren und Autonome Fliegen die fokussierte Anwendung.

Das von der EU und einzelnen Staaten geförderte Projekt hat 27 Kooperationspartner aus verschiedenen Branchen und wird vom Zulieferer Bosch geleitet. Weitere Partner aus Deutschland sind Airbus, Audi und Globalfoundries sowie einige mittelständische Unternehmen und Forschungsinstitute. Das Forschungsprojekt läuft noch bis 2021, doch man hat schon einen guten Ansatz gefunden. Damit sollen bis zu 90 Prozent Strom eingespart werden können.

Dieser Ansatz ist die sogenannte FD-SOI-Technik, was für Fully Depleted Silicon On Insulator steht. Das meint eine Produktion von Chips, die mit einem dünnen Isolationsbelag beschichtet ist. Derart kann man Leckströme, also falsch geleiteten Strom, verringern. Das beflügelt die Rechenleistung und reduziert den Energieverbrauch.

Des Weiteren erlaubt der Ansatz die Konstruktion von kleineren Sensoren mit integriertem Chip, die man als SoC (System on Chip) bezeichnet.

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