Pandemic-Proof | Zenzic und Aurrigo

Die beiden Firmen Zenzic und Aurrigo stellen Leitlinien für infektionsloses Fahren vor.

Die Coronapandemie stellt die Branche vor neue Herausforderungen, denn das Auto muss für die nächsten Fahrgäste desinfiziert werden. Die Fahrdienste Uber und Lyft haben dadurch enorme Probleme bekommen, denn der Schutz vor den unsichtbaren Viren senkte den Umsatz mit den Fahrdiensten.

Innenraum Olli Autonomes E-Shuttle

Innenraum Olli Autonomes E-Shuttle

Zenzic hat sich auf das Autonome Fahren eingeschossen und sieht sich als vermittelnde Instanz. Der Hersteller von Autonomen E-Shuttles Aurrigo arbeitet für das Konzept mit Zenzic zusammen. Die beiden Firmen wollen das Vertrauen in die Nutzung von Robotertaxis wieder stärken und stellten ein Konzept vor, wie man die Fahrzeuge desinfiziert. Sie hoffen damit einen Grundstein für künftige Entwicklungen zu setzen.

Das Konzept sieht vor, dass die Fahrgasträumlichkeiten groß genug sind, um den Abstand zu garantieren. Es sollten Plexiglas-Wände verbaut sein, um die Luftzirkulation zu minimieren. Die Luft soll über HLK Systeme gefiltert und mit Ozon gereinigt werden. Desinfektionsspender müssen in der Nähe der Fahrzeugtüren installiert sein, sodass man die Hände säubern kann. Die Oberflächen im Fahrzeug sollen mit UV-Licht desinfiziert werden. Des Weiteren soll der Bezahlvorgang kontaktlos vor sich gehen und die Türen sollen automatisch öffnen. Derart geht von maximal zehn Personen pro Fahrzeug aus, somit lohnt sich die Fahrt und die Gefahr einer Infektion sei gering.

Das Unternehmen Zenzic bat die Industrie, mitzuhelfen, die Leitlinien weiterzuentwickeln. Sie sollen Teil der britischen Roadmap für die Automatisierung des Verkehrs bis 2030 werden.

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