Nuro: Lieferungen in Zeiten von Corona

Das Unternehmen für automatisierte Lieferservices, Nuro, transportiert medizinische Vorräte.

Die Ausbreitung des Virus hat für die Autonome Fahrzeugbranche negative, aber auch positive Auswirkungen. Die negativen Folgen spiegeln sich vor allem der Einstellung der Tests wieder, aber reichen auch – wie bei Zoox – bis zur Entlassung der Belegschaft. Jedoch gibt es auch positive Wirkungen.

In China führte das durch das Virus verursachte Kontaktverbot zu einem Gewinn des Unternehmens Neolix. In der Mayo Clinic in den USA nutzt man ein Autonomes E-Shuttle, um Tests zu transportieren, und auch Nuro könnte von der Krise profitieren. Erst kurz vor der Krise erhielt das Start-up eine Betriebsgenehmigung für Kalifornien.

Daher werden die Fahrzeuge, Nuro R2, nun eingesetzt, um Lieferungen für das medizinische Personal zu transportieren. Das Einsatzgebiet sind vorübergehende Behandlungszentren in Sacramento und in San Mateo im US-Bundesstaat Kalifornien. Das zu transportierende Angebot umfasst Tests, Medikamente, Lebensmittel, Wasser und Büromaterial.

Der große Vorteil ist, dass kein Mensch das Fahrzeug steuert und es somit zu keinem Kontakt kommt, was eine Ansteckungsgefahr ausschließt. Das Konzept soll zunächst nur wenige Fahrzeuge umfassen, doch die Anzahl soll nach Bedarf erweitert werden.

Die Fahrzeuge sind dafür konzipiert worden, Lebensmittel und andere Waren des Haushalts zu liefern. Doch in Zeiten von Corona muss man neue Wege gehen, so ein Unternehmenssprecher.

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