Velodyne schließt sich der ITS America an

Der Lidarhersteller Velodyne wird Teil der ITS America zur Automatisierung der Verkehrssysteme.

Wie Velodyne mitteilt, schließt man sich der ITS America an, was für Intelligent Transportation Society of America steht und auch die Entwicklung zum Autonomen Fahren fördern will.

Velodyne Lidarsensoren

Velodyne Lidarsensoren

Damit wagt der Erfinder des Lidarsensors einen Schritt, den kein anderer Lidarhersteller bisher unternommen hat. Bisher waren die Sensorproduzenten ganz auf die Hersteller fokussiert, doch da die Abnahme des Sensors durch die anhaltende Entwicklungszeit des Autonomen Fahrens auf sich warten lässt, suchen sich viele Firmen neue Absatzmärkte. Dabei ist die Verkehrsüberwachung aus der Infrastruktur in das Blickfeld geraten.

Die ITS America interessiert sich denn auch für Smart Citys und Sensorlösungen aus der Infrastruktur. Damit kann auch die Sicherheit des Fußverkehrs oder auch die Parkraumbewirtschaftung effizienter gestaltet werden. Dabei ist man mit dem Lidar datenschutzkonform, denn das System erkennt Personen und deren Bewegungsintension, jedoch kann es keine Gesichter erkennen.

Des Weiteren betreibt Velodyne das Programm “Automated with Velodyne”, bei dem die Partner entsprechende Lösungen für die Smart City, die Infrastruktur und Autonome Fahrzeuge erhalten. Dabei arbeitet Velodyne auch mit der University of Nevada und der Stadt Reno zusammen, um Lidarsensoren in der Verkehrsinfrastruktur unterzubringen.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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