Versicherer Sompo investiert in Tier IV

Der japanische Versicherer Sompo investiert in den Zulieferer Tier IV, um des Autonomen Fahrens Willen.

Mit einer Summe in Höhe von 9,8 Milliarden Yen (rund 77 Millionen Euro) kauft der japanische Versicherer Sompo 18 Prozent des Zulieferers Tier IV. Das Unternehmen, das seinen Sitz im japanischen Nagoya hat, beschäftigt sich vor allem mit Software für das Autonomes Fahren.

Sompo Logo

Sompo Logo. Quelle: asia.nikkei.com

Die Finanzspritze will Tier IV nutzen, um die seinerseits die Entwicklung der Technik voranzubringen. Das Unternehmen wurde 2015 gegründet, um ein Betriebssystem zu entwickeln. Es handelte sich um ein Spin-Off der Nagoya University und deren Software kommt in vielen Fahrzeugen unterschiedlicher Hersteller vor.

Mit dem Schritt will der Versicherer an der Entwicklung anteilnehmen und auch davon profitieren. Denn Sompo beabsichtigt, seine Unfalldaten für die Entwicklungsbeschleunigung einzusetzen. Dabei spielt die Sicherheit eine tragende Rolle. Auch, um das Vertrauen in die Technik zu fördern.

Dank des Wissens über Sicherheitsmaßnahmen will man ein Programm entwickeln, um die Technik abzusichern. In drei Stufen werden die Sicherheitsbelange überprüft. In der ersten Stufe ergehen Testhinweise, die zweite Stufe erlaubt Zugriff auf die Fahrzeuge per Fernsteuerung aus dem Connected Support Center und zuletzt geht es um eine angepasste Kfz-Versicherung.

Diese Maßnahme ist eine Reaktion auf den sinkenden Versicherungsmarkt in Japan. Diese Entwicklung wird sich mit dem Autonomen Fahren mutmaßlich verstärken. (asia.nikkei.com)

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