Ubers Investitionen: Routematch & Uber Freight Unit

Uber nimmt viel Geld in die Hand, um die Entwicklung seiner Geschäftsmodelle voranzutreiben.

Uber ist an der Börse und hat über die Jahre einige Investoren gefunden. Dennoch verschlingt Uber immer noch viel Geld für die Entwicklung. Erst kürzlich hat man den Lieferdienst Postmates übernommen und die Forschung am Autonomen Fahren ist ebenfalls sehr kostenintensiv.

Nun hat das Unternehmen die Softwareschmiede Routematch übernommen. Damit will man die eigene Reichweite im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs erweitern. Erst kürzlich hat man eine Software-Lizenz an die Gemeinde Marin County verkauft.

Routematch erlaubt es Uber, die festgezürrten Pläne der Verkehrsbetriebe zu flexibilisieren. Derart kann man einen Dienst anbieten, der auf der tatsächlichen Nachfrage basiert. Diese Kompetenz ergänzt das Uber-Geschäft mit der Routenplanung und soll den ÖPNV verbessern.

Das Konzept ermöglicht Städten eine bessere Kapazitätsauslastung und Verwaltung der Verkehrsnetze. Die Buchung erfolgt über die Uber-App. Derart will man sich in diesem Bereich offenbar stärker engagieren und mehr Optionen anbieten. Tatsächlich kooperiert Uber beispielsweise mit der Massachusetts Bay Transportation Authority (MBTA), der Stadt Denver oder der französischen Stadt Nizza.

Aber auch das Frachtgeschäft hat Uber weiterhin fest im Blick. So berichten US-Medien, dass Uber 500 Millionen US-Dollar für seine Uber Freight Unit einsammeln will. Derzeit stellt man ein Vermittlungsportal für Frachtdienste und die Routenfindung.

Uber Freight entstand aus der Übernahme von Otto, das von Anthony Levandowski zugeführt wurde. Dieser arbeitete zuvor bei damals noch Google und nahm illegalerweise Daten von dort mit. Das Gericht urteilte zugunsten von heute Waymo und gegen Levandowski und Uber.

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