Olli im Crashtest

Das Autonome E-Shuttle Olli von Local Motors wurde im Crashtest überprüft.

Der US-amerikanische Hersteller von Autonomen E-Shuttles mit Namen Olli wurde vor allem deshalb bekannt, weil viele Teile des Wagens aus dem 3D Drucker stammen. Die Sicherheit dessen sollte nun ein Crashtest beweisen.

In Europa ist Local Motors nicht mehr vertreten, aber in den USA ist man noch recht aktiv. So hat man sich mit Goodyear verbündet, ein Fahrzeug ist in Sacramento unterwegs und eine Flotte fährt bald durch Florida. Auch in Australien hat man bereits Fuß gefasst, wie auch die Konkurrenz in Form von EasyMile und Navya.

Die Autonomen E-Shuttles fahren nur mit geringer Geschwindigkeit und meist auf vorgefertigten Strecken. Sie verfügen über Sensoren zur Hinderniserkennung und dennoch könnte es zu einem Unfall kommen. Derart hat man Olli nun in einem Crashtest überprüft.

Mit einer Geschwindigkeit von 40 Stundenkilometer ist Olli zu Demonstrationszwecken in Arizona gegen eine Wand gefahren. Die Scheiben brachen zerstückelt heraus, das Fahrwerk knickte ab und vorne wurde der Wagen eingedrückt.

Dennoch blieb der Wagen in seiner Struktur erhalten und damit will man auch demonstrieren, dass der großteilig gedruckte Wagen bei einem Unfall abgesichert sei. Derart hat man das Videomaterial dem Magazin The Verge zur Verfügung gestellt. Das hier zersplitterte Glas findet auf der Straße keine Verwendung. Dort benutzt man laminiertes Glas, das nicht so stark zersplittert.

Zum Vergleich wurde Olli mit einer Geschwindigkeit von fast fünf Stundenkilometer gegen dieselbe Wand gefahren. Dabei gab es kaum Schäden. Künftig will man solche Crashtests mindestens einmal im Quartal durchführen.

Die Tests sollen die Sicherheit der 3D gedruckten Fahrkabine aufzeigen. Dass man auf diese Bauweise setzt, hat damit zu tun, dass man schnell auf Änderungen reagieren kann, so der Chef des Unternehmens Jay Rogers.

Quelle (englisch)

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