Rio Tinto & Caterpillar

Das Bergbau-Unternehmen Rio Tinto kooperiert für die Entwicklung Autonomer Maschinen mit Caterpillar.

Der Minenbetreiber Rio Tinto war eines der ersten Unternehmen, die Autonome Fahrzeuge auf ihrem großen Betriebsgelände in Australien eingesetzt haben. Derart hat man die Effizienz und nicht zuletzt den Gewinn des Unternehmens gesteigert. Vor diesem Hintergrund ist die neue Kooperation mit dem Baumaschinen-Hersteller Caterpillar zu sehen.

Dabei geht es um die Entwicklung von Autonomen Maschinen für den Einsatz in den -Eisenerzminen im australischen Pilbara. Die Kooperation soll schwere Bergbaumaschinen hervorbringen, die über einen höheren Automatisierungsgrad verfügen sollen. Die Mine in Koodaideri soll vollautomatisiert werden, womit man den Stillstand der Maschinen reduzieren will.

Teil der Vereinbarung ist auch die Lieferung von 20 Autonome Lastwagen des Typs 793F sowie von vier Autonomen Sprengbohrmaschinen. Zudem liefert Caterpillar weitere Baumaschinen für den Minenbetrieb.

Die Kooperation dazu verläuft unter dem Programmnamen “Mine of the Future”. Das Ziel ist eine komplette Automatisierung und Digitalisierung des Ablaufs. Derart sollen die gesammelten Daten dabei helfen, die Produktivität zu steigern. So soll es eine Karte der Anlage geben, auf die man in Echtzeit zugreifen kann und die über die aktuellen Fortschritte verfügt.

Der Erzabbau in der Eisenerzmine soll 2021 beginnen und es werden dann zunächst 43 Millionen Tonnen pro Jahr gefördert werden. Im nächsten Schritt will man die jährliche Kapazität auf 70 Millionen Tonnen erhöhen.

Nicht nur in Australien setzen Minenbetreiber Autonome Fahrzeuge ein, um die Produktivität zu erhöhen. Auch Suncor Energy in Kanada und Barrick Gold in den USA setzen darauf. Auch in Deutschland sind solche Entwicklungen angedacht.

Mitteilung (englisch)

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