Rio Tinto – ein Rekord

Der australische Minenbetreiber hat einen Rekord im Bereich des Autonomen Fahrens aufgestellt.

Das Unternehmen Rio Tinto betreibt Minen in Australien. Dafür hat man bereits einige Autonome Lkws im Einsatz, die den Schutt und zwischenzeitlich auch das geförderte Erz abtransportieren. Der Transport geht zu einer Verladestelle, wo Autonome Züge verkehren. Diese Autonomen Züge haben nun einen Rekord eingefahren.

Der Zug verbindet 16 Minen in Australien mit vier Häfen und neben Schutt wird nun auch das Eisenerz automatisch abtransportiert. Der Name des Zugsystems lautet “AutoHaul”, wobei das Auto für automatisch respektive autonom steht.

Auf einem Schienennetzwerk von 1.700 Kilometer Länge sind 200 automatisierte Züge unterwegs. Somit ist das komplette System inzwischen automatisiert. Die Kosten dafür belaufen sich auf 940 Millionen US-Dollar. Im Durchschnitt fährt ein Zug 800 Kilometer ohne den Menschen und erreichte inzwischen schon die Marke von einer Million Kilometer Fahrt.

Der Autonome Schienentransport dauert ungefähr 40 Stunden, inklusive des Verladens auf Schiffe im Hafen. Der Mensch überwacht das System aus einer Leitzentrale, wo man die Kamerabilder der Züge einsehen kann. Man unterstreicht, dass die Automatisierung ohne Jobverluste einherging. Dafür hat man die Angestellten für andere Stellen weitergebildet.

Das Ziel, die Steigerung der Produktivität und Verringerung der Kosten wurde aber erreicht. Doch man ist noch nicht am Ende der Entwicklung, so sollen weitere Optimierungen vorgenommen werden.

Rio Tinto ist nicht das einzige Unternehmen dieser Branche, das auf Automatisierung setzt. Auch bei Barrick Gold in den USA, bei Bronnoy Kalk in Norwegen oder bei Suncor in Kanada werden automatisierte Lkws in solchen Bergbauwerken eingesetzt.

Pressemitteilung (englisch)

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