TNO testet Kooperativ-adaptive Verkehrskontrolle

TNO ist ein niederländische Organisation für Angewandte naturwissenschaftliche Forschung und heißt ausgeschrieben “Toegepast Natuurwetenschappelijk Onderzoek”. Auch in den Niederlande macht man sich Gedanken um die Zukunft der Verkehrsbewältigung. 

Nun testet die TNO wie man den Raum der Straßen am Besten nutzen kann und dies unter Sicherheitsbedingungen die das Unfallrisiko dramatisch senken sollen. Denn die Geschwindigkeit des Autos wird kontrolliert. Das Zauberwort dazu heißt CACC Technologie, die die TNO entwickelt hat.

Toyota Prius Roboterautos mit CACC

Mit einer Anzahl von Toyota Prius’en entsteht ein Fuhrpark von Autos die mit dem CACC ausgestattet sein werden. Der Entwicklung des ACC (Adaptive Cruise Control) wurde noch eines hinzugefügt. Das erste C steht für Communication und dies soll natürlich drahtlos von statten gehen.

Die derart ausgestattenen Fahrzeuge können miteinander kommunizieren und die Geschwindigkeit der Autos anpassen, sodass man sich nicht in die Quere kommt. Etwas Ähnliches wurde bereits in den USA von Peter Stone, einem der führenden Robotik Forschern, entwickelt. Sein Fokus war ein Ticketsystem die Kreuzungen und die Vermeidung von Unfällen und Staus.

Ein weiterer Vorteil des CACC Systems ist es, den Energiebedarf der Autos zu senken.

Zusammen mit innovITS ADVANCE, ein Unternehmen aus Großbritannien, testet NTO dieses Vorhaben nun.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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