Nvidia verbessert Rechenkapazität in Mercedes-Benz Fahrzeugen

Der IT-Fachbetrieb Nvidia und der Hersteller Mercedes-Benz partnern für die erhöhte Rechenkapazität im Auto.

Nvidia gilt als einer der wichtigsten Lieferanten für Computerhardware im Automobilbereich. Jüngst hat man mit dem Zulieferer ZF-Friedrichshafen deren Chip ProAI nochmals verbessert und erhielt den schnellsten Rechner für das Autonome Fahren. Nun hat sich auch Mercedes-Benz gemeldet und plant zusammen mit dem IT-Konzern eine neue Architektur für die Künstliche Intelligenz (KI).

Daimler Bosch Kooperationsfahrzeug in Kalifornien

Mercedes-Benz Testwagen für Level 4 Tests.

Die beiden Unternehmen arbeiten aber schon länger zusammen, so bedient man sich der Nvidia Hardware auch bei den anstehenden Tests in puncto Robotertaxidienst auf Level 4 im Silicon Valley. Dafür hat sich mit dem Zulieferer Bosch verbündet und bildet einen gemeinsamen Kooperationsblock, wie andere Firmen auch. Obgleich Bosch auch selbstständig an Konzepten für das Autonome Fahren arbeitet.

Schon auf der letzten CES 2018 präsentierten die Nvidia und Mercedes-Benz das Infotainmentsystem von Mercedes-Benz: das Mercedes-Benz User Experience (MBUX). Dabei, so unterstreichen beide Firmen, ist die Software die Zukunft des Fahrens, also auch des Autonomen Fahrens.

Diese Software muss sich aber auch in einer optimalen Architektur bewegen und daran will man nun arbeiten. Dabei will man ein All-in-One System entwickeln, welches das Autonome Fahren mit den Funktionen im Cockpit kombiniert. Diese Entwicklung soll die bisher einzelnen Systeme und Chips ersetzen.

Im Zentrum der Entwicklung steht die Integration der Künstlichen Intelligenz. Dabei greift man auf die Plattform Nvidia Drive zurück. Das Ziel ist also eine Zentralisierung und Vereinheitlichung der Berechnungen im Auto durch eine KI-gestützte Hard- und Software.

Pressemitteilung (englisch) von Nvidia

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