5G im Einsatz bei Einride

Das schwedische Startup Einride hat in seine Autonomen Fahrzeuge, T-Pods, 5G integriert.

Seit diesem Jahr testet der Logistikkonzern DB Schenker die automatisierten Lkws des Startups Einride. Auch Lidl bedient sich in Schweden der Elektro-Lkws, die sogenannten T-Pods. Einride arbeitet bei der Vernetzung mit Ericsson und Telia zusammen.

Einride Fahrzeug.

Einride Fahrzeug. Quelle: Ericsson

In dem Logistikzentrum von DB Schenker im schwedischen Jönköping werden die automatisierten Lkws getestet und dort greift man auch auf den neuen Mobilfunkstandard 5G zurück. Das erklärte Ziel ist die Etablierung eines Autonomen Warenverkehrs mithilfe von Elektro-Lkws.

Die 5G-Vernetzungstechnologie kommt von Ericsson, wofür man auch die Cloud bereitstellt. Die Nutzung von 5G ermöglicht eine permanente Verbindung und eine Datenübertragung in Echtzeit. Mit den T-Pods will man künftig über 60 Prozent des heutigen Warentransports bewerkstelligen. Der Vorteil liegt in der Kostenersparnis und dank des Elektro-Motors, verfügt man über eine umweltschonende Alternative.

Der Einsatz von 5G soll nicht nur das Autonome Fahren ermöglichen, sondern auch die Industrie 4.0 vernetzen. Dafür testet man die Technologie gerade am Hamburger Hafen. Bis 2026, so eine Ericsson-Untersuchung, steigt der Umsatz mit dem Mobilfunk 5G auf 619 Milliarden US-Dollar.

Die Frequenzvergabe für die Bereitstellung von 5G in Deutschland erfolgt nächstes Jahr. Über den Grad der Abdeckung herrscht aber Uneinigkeit. Denn die Deutsche Telekom will bisher höchstens 90 Prozent der Fläche in Deutschland abdecken. Um das Autonome Fahren auch auf dem Land und der Autobahn zu ermöglichen, braucht es aber eine höhere Abdeckung. Daher gibt es Planungen der Hersteller, die Abdeckung selbst in die Hand zu nehmen. Die Diskussion dazu ist aber noch nicht abgeschlossen.

Pressemitteilung von Ericsson

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