GMs Maven: Offen für andere

Der Peer-to-Peer Mobilitätsdienst von Maven wird für Fahrzeuge anderer Marken geöffnet und soll neue Märkte erobern.

Letzten Monat wurde offenbar, dass das Peer-to-Peer Programm von Maven, das zu General Motors gehört, ein Erfolgsmodell ist. Dabei kann man seinen eigenen Privatwagen anderen Privatpersonen für kurze Zeit zur Verfügung stellen. Die Vermittlung erfolgt durch Maven. Als Entschädigungsaufwand für den Verleih bekommt man einen kleinen Geldbetrag.

Maven Fahrzeug

Maven Fahrzeug. Quelle: Techcrunch

Nun hat General Motors angekündigt, dass man die Plattform für andere Fahrzeugtypen öffnet. Derart können Modelle anderer Hersteller über die Maven Plattform verliehen werden, so die Vizepräsidentin von GM Urban Mobility und Maven Julia Steyn auf der UBS Global Technology Conference in San Francisco.

Die Öffnung wird im kommenden Jahr erfolgen. Ob die anderen Hersteller von der Idee so begeistert sind, steht auf einem anderen Blatt. Die Fahrzeuge von Tesla sind beispielsweise für Sharingdienste wie Uber gesperrt. Ob das Programm davon ausgenommen ist, ist fraglich. In diesem Feld ist Maven mit Maven Gig explizit vertreten.

Aber Maven verfügt über weitere Geschäftsmodelle, darunter auch das Car-Sharing oder, mit Maven Reserve in Los Angeles und San Francisco, die Miete eines GM-Autos für beispielsweise einen Monat. Der Peer-to-Peer Dienst ist in Chicago, Detroit und Ann Arbor verfügbar. Bisher waren dafür aber nur Fahrzeuge von General Motors zugelassen: Chevrolet, Buick, GMC oder Cadillac. Diese dürfen zudem nicht älter als von 2015 sein.

Des Weiteren plant Maven, den Dienst auch außerhalb der USA anzubieten. So werden beispielsweise die Märkte in Kanada anvisiert. Für den Dienst gibt es auch eine eigens dafür abgestellte Flotte von Fahrzeugen. Maven verfügt derzeit über 170.000 registrierte Mitglieder.

Quelle (englisch)

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