5G Ausbau – 90 Prozent der Fläche angepeilt

Die Telekom hat angekündigt, den 5G Mobilfunk-Ausbau doch stärker in die Fläche zu bringen.

Die Kritik an den Plänen zum 5G-Ausbau in Deutschland war groß. Nun knickte die Deutsche Telekom doch etwas ein.

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Nicht nur die Linkspartei, auch der VDA kritisierten die Pläne zum Ausbau des LTE Nachfolgers 5G. Die Bundesnetzagentur hat die Ersteigerung der Frequenzen an Bedingungen geknüpft. Derart sollten bis 2022 mindestens 98 Prozent der Haushalte in Deutschland abgedeckt sein. Das bedeutete, dass es nach wie vor große Funklöcher geben würde.

Eine flächendeckende Versorgung mit 5G ist zwar immer noch nicht angepeilt, aber die Telekom will nun zumindest 99 Prozent der Haushalte und 90 Prozent der Landesfläche mit 5G versorgen. Das soll aber erst 2025 geschehen. Derart wären aber 10 Prozent der Landesfläche, wo es kein 5G Signal gibt, für Autonome Fahrzeuge ein problematisches Terrain.

Sollte es sinnvoll sein, würde man auch den Wald abdecken, so die fast schon trotzige Reaktion des ehemaligen Staatsbetriebs. Stellt sich die Frage, wer entscheidet, ob das sinnvoll ist. Auch das sogenannte “National Roaming” soll nicht eingeführt werden, derart könnte man zu einem anderen Mobilfunkanbieter wechseln, wenn der eigene Anbieter in einer Region kein Netz hat. Für die ländlichen Gebiete, will man zur Zielerreichung aber mit dem Anbieter Telefónica zusammenarbeiten. Dabei ist meiner Erfahrung nach beispielsweise das O2 Netz, das zu Telefónica gehört, gerade auf dem Land nicht so gut vertreten.

Die Deutsche Telekom plant Investitionen in Höhe von mehr als 50 Milliarden Euro für den 5G Ausbau. Das beinhaltet aber nicht die Kosten für die Ersteigerung der nötigen Frequenzen. Man halte aber nichts von Regulierungen, so die Telekom. Stattdessen sollen diese gelockert werden, vor allem bezüglich der der Verlegung von Glasfaserleitungen.

Statt die Kabel 120 Zentimeter tief verbuddeln zu müssen, will man die Kabel nur 20 Zentimeter tief vergraben. Somit hätte man mehr Kapazitäten bei der Verlegung der entsprechenden Kabel. Als Übergangslösung setzt man auf die bereits vorhandene VDSL Lösung.

Quelle

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