Valqari – neue Briefkästen braucht das Land

Das Start-up Valqari hat neue Briefkästen entwickelt, damit dort Drohnen die Lieferungen einwerfen können.

Die Überlegungen, wie man die letzten Meilen von Lieferungen überwinden kann, werden immer kreativer. Ford forscht am Einsatz eines humanoiden Roboters und viele andere denken an Drohnen. So auch das Startup Valquari, wobei sich das Unternehmen auch der Übergabe widmet.

Drohnenbriefkasten

Drohnenbriefkasten. Quelle. Futurecar

Eigentlich baut das Startup Drohnen für kommerzielle Lieferungen und sieht sich dabei einem Problem gegenüber: Wo soll die Drohne die Sendung abladen? Die einfachste Lösung ist der Briefkasten, doch kann eine Drohne weder die Abdeckung hochheben, noch kann sie anderweitig darauf zugreifen. Also bleibt nur, den Briefkasten zu ändern.

Derart baut das Jungunternehmen einen Briefkasten, auf dem eine Drohne landen kann. Der Briefkasten dient dabei auch als Hilfe für die Ansteuerung. Derart leiten LED-Leuchten den Weg und sorgen damit auch für die Möglichkeit, bei Nacht zu landen.

Des Weiteren ist der Briefkasten mit Codes geschützt, das ihn vor unbefugten Zugriffen sichert. Somit wird das Paket verifiziert und es kann eine Rückmeldung an den Postdienstleister übermittelt werden. Zum Öffnen der Brief-, respektive Paketbox, bedarf es ebenfalls eines Sicherheitscodes, den man auf der Rückseite eingeben kann.

Das Konzept bietet zwei Vorteile: Erstens ist die Lieferung darin geschützt und zweitens löst man das Problem der Zustellung auf den letzten Metern. Wo man den Briefkasten anbringt, bleibt dabei den Bewohnenden überlassen. So kann man diese auch auf dem Dach aufstellen und die Drohne kann auch von einem Fahrzeug aus starten, wie es bereits getestet wurde.

Valqari will die Briefkästen weiter verbessern und weitere Features anbieten. So soll es Briefkästen mit Heiz- oder Kühlfunktion geben, sodass man Lebensmittel oder Medikamente zustellen kann.

Quelle (englisch)

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