Autonome Drohne von EmQopter

Das Autonome Fliegen mittels einer Drohne für den Lieferdienst ist wohl bald marktreif.

Der Hersteller für Flugrobotik, EmQopter, hat in Sachsen-Anhalt den Betrieb einer Autonomen Drohne erfolgreich gestartet. Das Fluggerät hat die nötige Genehmigung erhalten.

Transportdrohne.

Transportdrohne. Quelle: Heise

Die Drohne verkehrt zwischen den Geschäftsstellen von Jopp, einem Elektronikproduzenten in Neustadt an der Saale. Sie transportiert Elektronikteile, Korrespondenz und Lebensmittel zwischen den beiden Sitzen von Jopp. Die Strecke misst dabei 600 Meter.

Ein Bodentransport kostet bis zu 15 Minuten Zeit, was die Drohne locker toppt. Sie kann dabei allerdings nur zwei Kilogramm befördern und fliegt in 50 Metern Höhe über die Stadt. Die Landung gelingt dank entsprechenden Equipments überall und zwar ebenfalls ohne menschliches Zutun. Die Landung kann auch ohne Verbindung zur Drohne erfolgen, was so eigentlich nicht zulassungsfähig ist.

Das Landequipment besteht auch aus Sensoren, die den Abstand zum Boden messen. Für eine Zulassung will man der Drohne künftig einen Notfall-Fallschirm gönnen, was einen Flug ohne Sichtkontakt erlaubt.

Dieses Konzept hat der Hersteller EmQopten zur Patentierung angemeldet. Zudem hat man bereits einige Anfragen anderer Institutionen erhalten, wie beispielsweise von Krankenhäuser. Diese wollen Blutproben und Medikamente darüber transportieren lassen.

Auch die Deutsche Post oder auch Mercedes-Benz haben bereits Drohnenkonzepte erarbeitet. Außerdem will sich der Kartendienstleister HERE der Flugordnung der Drohnen widmen und erarbeitet Luftkarten für solche Flüge.

Auf EU Ebene, so die Quelle, soll es bereits Absprachen zu einem Flugmanagement geben. Das Konzept soll dem der Flughäfen ähneln, wobei der Flugraum überwacht werden würde. Die Drohnenflüge müssten dann mit einer Drohnenflugzentrale abgeklärt werden, die für diese Flüge in einer Region zuständig wäre.

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