USA: Verkehrsministerin stellt Unterstützung in Aussicht

Die US-Verkehrsministerin Elaine Chao will die Entwicklung des Autonomen Fahrens fördern.

In den USA gibt es noch kein Bundesgesetz für Autonomes Fahren. So entwickelte sich ein Wettbewerb unter den einzelnen Bundesstaaten, die jeweils eigene Vorstellungen durchsetzen. Dieser Flickenteppich war befürchtet worden.

Fahne der USA

Fahne der USA

Der US-Präsident Trump macht keinen Hehl daraus, dass er die Technik nicht mag. Zudem hat seine Administration die Richtlinien des Vorgängers Obama aufgelöst und auch in Sachen Vernetzung hat die aktuelle Regierung für Verunsicherung gesorgt.

Elaine Chao ist die Bundesverkehrsministerin in den USA in der Trump-Administration. Auf der CES 2020 in Las Vegas hielt sie eine Eröffnungsrede. Dabei signalisierte sie eine Unterstützung für die Technik. Es sollen neue Richtlinien vorgestellt werden und die Aufsicht soll einheitlich gestaltet werden. Diese neuen Regelungen erscheinen unter dem Titel “AV 4.0”. Dabei sollen auch die NTSB-Empfehlungen überprüft werden, die im Rahmen des tödlichen Unfalls mit einem Uber-Wagen entstanden.Strategiepaper

Die Regelungen sollen die Zusammenarbeit zwischen Industrie, Behörden, Forschung und weiteren Organisationen verbessern. Das Strategiepapier umfasst 51 Seiten und soll die effektivsten Transport- und Mobilitätslösungen schaffen. Dabei sind die Schwerpunkte auf den Schutz der User und der Gemeinden gelegt. Es soll aber dennoch die Neutralität gewährleisten und die Koordinierung erleichtern. Derart sollen die Sicherheit und die Lebensqualität der Menschen in den USA verbessert werden. Auch Lufttaxis und die kommerzielle Raumfahrt werden in dem Dokument zu finden sein.

National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) prüft derzeit, wie regulatorische Hindernisse für selbstfahrende Autos beseitigt werden können. Dort liegt auch der Antrag von General Motors, der schon vor rund zwei Jahren eingereicht wurde.

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