Nissan stellt gedankeninduzierte Unterstützung vor

Der Hersteller Nissan demonstriert diese Woche sein “Brain-to-Car” Konzept auf der CES Asia 2019 in Shanghai.

Der japanische Hersteller und Partner von Renault, Nissan, hat schon im Januar 2018 sein Konzept einer gedankeninduzierten Fahrzeugunterstützung vorgestellt. Nun präsentiert man das Konzept mit Namen “Brain-to-Car” auf der CES Asia in Shanghai.

Nissan Brain-to-Car

Nissan Brain-to-Car. Quelle: iottechnews

Mit der Brain-to-Car Technologie analysiert man Gehirnströme, um die Fahrenden im Umgang mit ihrem Fahrzeug zu unterstützten. Sei es bei der Steuerung des Autos oder bei der Einstellung der Klimaanlage im Auto – man muss es quasi nur denken und schon kann es losgehen.

Auch wenn man damit wirbt, es wäre das erste Konzept dieser Art, so ist die Technologie bereits von anderen Forschungseinrichtungen untersucht worden. Derart hat die FU Berlin einen Rollstuhl entwickelt, den man mit den Gedanken steuern kann. Außerdem benutzt man diese Technik auch, um die Aufmerksamkeit der Fahrenden zu überprüfen.

Nissan geht dabei einen Schritt weiter und erhöht die Anwendungsbereiche. Es soll für die Nissan Intelligent Mobility stehen. Doch auch Nissan muss zugeben, dass es noch dauern wird, bis diese Technologie in den alltäglichen Fahrzeugen zu finden sein wird. Zumal die Entwicklung in Konkurrenz zum Autonomen Fahren steht, denn dann brauchen die Fahrenden keine Unterstützung mehr.

Quelle (englisch)

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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