Tesla: NHTSA will FSD Paket beobachten und es soll teurer werden

Der Druck auf Tesla steigt. Die Behörden beobachten das neu FSD-Paket und es soll teurer werden.

Kürzlich offenbarte eine Studie, dass Tesla die DSGVO in Europa bricht und davor kam ein gerichtliches Verbot für die Bezeichnung Autopilot. Doch auch das FSD-Paket, was für Full Self-Driving steht, könnte man ebenfalls kritisch sehen, denn von voller Autonomie sind die Fahrzeuge weit entfernt.

Tesla Heck Logo

Dieses FSD-Paket wird aber gerade als Beta-Test ausgerollt. Wie nun bekannt wurde, wollen die US-amerikanischen Sicherheitsbehörden das Fahrzeugupdate genau unter die Lupe nehmen. Die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) will die Software prüfen und erklärte nicht zu zögern, um die Öffentlichkeit vor Sicherheitsrisiken zu schützen.

Die Behörde, die dem Verkehrsministerium untersteht, prüfte bisher auch die Unfälle, in denen Tesla-Fahrzeuge mit aktiviertem Autopilot verwickelt waren.

Nicht nur die Behörden und vor allem die Verbraucherschutzorganisationen kritisieren Tesla für ihre Vorgehen in diesem Punkt, auch die Branche zeigt sich verständnislos. So hat die Organisation Partners for Automated Vehicle Education (PAVE), zu der auch beispielsweise Waymo oder General Motors gehören, Tesla für seine überhastete Einführung moniert.

Hinzukommt noch, dass Tesla-Chef Elon Musk auch noch twitterte, dass der Preis für das FSD Paket um 2.000 US-Dollar steigen wird. Derart kostet das System bald 10.000 US-Dollar zusätzlich.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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