Tesla: Sensorik verwirrt und FSD bald für Betas

Tesla hinten

Ein israelisches Unternehmen gelang es, die Sensorik von Tesla-Modellen zu irritieren. Derweil will Musk das neue FSD System in den Betatest schicken. 

Es gab schon mehrere erfolgreiche Versuche, die Teslas auszutricksen, und auch schon von Forschenden der Ben-Gurion Universität. Dieses Mal positionierten sie ein Stoppschild in einem Werbeclip, der auf einer Anzeigetafel eingespielt wurde.

Tesla hinten

Die Software im Auto erkannte das Stoppschild, das für nicht mal eine Sekunde eingeblendet wurde und stoppte den Wagen auf der Straße. Schuld sei das Erkennungssystem von Mobileye.

Die Forschenden sehen darin eine elementare Fehlleistung des Systems, das nicht mit einer Softwareaktualisierung behoben werden könne.

Derweil kündigte Tesla-Chef Elon Musk an, dass man das überarbeitete FSD-Paket für einige Kunden bereitstellen wird. FSD steht für Full Self-Driving und obwohl Musk nicht müde wird, zu behaupten, dass man das autonome Fahren auf den Markt bringen werde, ist es unwahrscheinlich, dass dies über Level 3 hinausgeht. Dafür spricht auch die Anweisung, dass man weiterhin die Hände am Lenkrad haben muss.

Das neue FSD-Paket, das offiziell als “Limited FSD Beta” geführt wird, soll demnach in der Lage versetzt werden, die 2D-Videosensorik in 3D zu interpretieren. Dies gelinge dank einer enormen Leistungsverbesserung des Chips. Die Beta-Testenden bestehen aus erfahrenen und vorsichtigen Fahrenden, so Musk.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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