Kakao: Positionsbestimmung durch den Mobilfunk

Der Fahrdienstvermittler Kakao aus Südkorea will die Positionsbestimmung mittels des Mobilfunks LTE erreichen.

Wenn man sich des GPS-Signals zur Positionsbestimmung anvertraut, kommt es oftmals zu Fehlverortungen. Denn das GPS Signal ist für den zivilen Bereich nicht sehr genau. Es gibt Abweichungen von bis zu zehn Metern.

Point-of-Interest-Nadeln-auf-Landkarte

Es gab bisher schon einige Ansätze dies zu verbessern und so hat beispielsweise die Europäische Union Galileo im All stationiert. Das GNSS via Galileo ist genauer und hat keine militärische Bedeutung, wie das US-amerikanische System GPS. Aber es gibt auch Ansätze das GPS Signal zu verbessern.

Der südkoreanische Fahrdienstvermittler Kakao bedient sich der Positionsbestimmung des Mobilfunks. Um genau zu sein, greift man auf die LTE Signaltechnik zurück. Damit ist man auch vor Tunneln, U-Bahnhöfen oder Tiefgaragen gefeit, wo das GPS Signal abreißt.

Die Kakao LTT (Location-Tracking-Technology) der nächsten Generation soll sicherstellen, dass der Standort stabil geortet werden kann. Dafür hat man sich mit dem Korea Institute of Science and Technology (KAIST) zusammengetan. Die Technik soll im kommenden Jahr auf den Markt kommen.

Bei LTT vergleicht man die Position auf der Karte mit den Daten des Smartphones und erhält damit den genauen Standort. Das ist zwar nicht bahnbrechend neu, jedoch hat man die Genauigkeit erhöht. Die LTE Signalmuster werden mehrmals überprüft, womit man auch geringe Bewegungen erkennen kann. Zudem hat man Algorithmen entwickelt, die die Tracking-Genauigkeit erhöhen.

Das System zur Positionsbestimmung, LTT, soll nun in den USA als Patent angemeldet werden. Die Einführung des Systems wird zunächst in der Kakao Navigation erfolgen. Doch will man weiterhin daran forschen, um eine noch bessere Verortung zu ermöglichen.

Quelle (englisch)

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