Invensity: Es braucht mehr als Teststrecken…

Bundestag-Berlin

Das Beratungsunternehmen Invensity fordert die Politik auf zu handeln. Teststrecken für Autonomes Fahren reichen nicht aus…

Der Bundesverkehrsminister Dobrindt und andere politische Akteure wollen auf Teilen deutscher Autobahnen die Infrastruktur digitalisieren und Lizenzen für Unternehmen vergeben, damit dort Autonomes Fahren und Fahrassistenzsysteme getestet werden können.

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Der Beratungsgesellschaft Invensity reichen diese Maßnahmen aber nicht aus. Zunächst müssen die getroffenen Maßnahmen schneller umgesetzt werden und, mit Blick auf die technische Innovationskraft, müssen die Gesetze schneller etabliert werden. Dobrindt hatte angekündigt bis zum September diesen Jahres Grundregeln erarbeitet zu haben. Vor allem das Problem der Haftung, so das Unternehmen, blockiere die Entwicklung und sei ein Wettbewerbsnachteil für Deutschland.

Die Teststrecken in Deutschland seien keine nachhaltige Lösung, obgleich ihr Nutzen nicht in Frage gestellt werde. Doch man müsse sich jetzt schon den weiteren Herausforderungen stellen, damit es zu keinem Innovationsstau käme. Die Angst der Menschen vor dieser Technik sei unbegründet, denn es bedeute ein Plus an Sicherheit. Doch auch die Hersteller seien in der Pflicht, wie der jüngste Fall der Sicherheitslücke bei BMW ConnectDrive, beweise. Doch bei Invensity glaubt man, diese seien sich dessen bewußt.

Pressemitteilung

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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